Deutschland und die (Nicht-) Raucher

„Deutschland drängt die Raucher an den Rand.“ – hieß es heute Abend zu Beginn des heute -journal.

Nein, Deutschland drängt die Raucher an die frische Luft – verlängert damit vielleicht ihr Leben und schützt das der Nichtraucher, die als Passiv-Raucher oft „schlechte Karten“ haben – oder nach jedem geselligen Beisammensein einen „dicken Kopf“. So müssten doch Raucher und Nichtraucher eigentlich zufrieden sein, haben doch alle mehr davon.

Nicht wahr?

Datum: 1. Dezember 2006
Themengebiet: Aufgeschnappt Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

11 Kommentare

  1. Anna | Samstag, 2. Dezember 2006 19:19
    1

    Genau so ist es! Endlich bewegt sich hier mal etwas.

    Gruß
    Anna

  2. Kautz | Sonntag, 3. Dezember 2006 19:41
    2

    Ich bin nicht Raucher, dennoch finde ich das ganze irgendwie Diskriminierend.

  3. soeren onez | Sonntag, 3. Dezember 2006 19:53
    3

    Dito

  4. mona lisa | Sonntag, 3. Dezember 2006 20:05
    4

    Was daran ist denn diskriminierend?

  5. soeren onez | Sonntag, 3. Dezember 2006 21:55
    5

    Nicht, dass diese zwei gruppen getrennt werden, das ist notwendig!
    Aber, dass den rauchern keinerlei Ausweichmöglichkeiten, als die Kälte im Winter, der Regen im Herbst gegeben ist, das ist diskriminierend.

  6. mona lisa | Sonntag, 3. Dezember 2006 22:25
    6

    Wieso, sie sollen doch in abgetrennten Räumen rauchen dürfen, jedenfalls in Gaststätten?!Dass im Krankenhaus oder in Schulen Raucherräume eingerichtet werden sollen, würde ja dem öffentlichen Interesse widersprechen. oder etwa nicht?

  7. Kautz | Montag, 4. Dezember 2006 12:18
    7

    Ich weiß nicht ob ich die richtigen Worte finden werde aber ich versuche es mal. Diskriminierend finde ich die Tatsache, dass hier durch Vorschriften einer Gruppe vorgeschrieben wird, was Sie zu unterlassen haben. Das Rauchen die Gesundheit gefährdet ist klar, darum soll es hier ja auch nicht gehen. Wenn ich als Nichtraucher vom Rauch mich gestört fühle kann ich meinen Mund aufmachen oder mich vom Ort entfernen bzw. den Raucher bitten dies zu tun. Des Weiteren finde ich die Tatsache schon traurig das es für so etwas Vorschriften geben muss. Stichwort Bürokratie Wahnsinn. Außerdem stelle ich mir die Frage wohin das alles führt? Werden wir irgendwann mal nicht mehr selber Brot schneiden dürfen, weil die Gefahr besteht sich mit dem Messer zu verletzten? Es geht mir hier nicht um das Rauchverbot an sich. Es geht um die Tatsache das jemand anderes über die Handlungen von anderen Menschen bestimmt. Ich kann doch als Nichtraucher doch sagen ob es mich stört oder nicht, warum braucht es dafür Vorschriften? Hoffe ich konnte verdeutlichen was ich meine. Ich muss an meine Kindheit denken wo man ständig hörte, dass man das und jenes nicht darf!

  8. mona lisa | Montag, 4. Dezember 2006 16:27
    8

    Tja, wenn das mit dem Bitten so einfach wäre. Wie oft habe ich nicht gehört, dass ich zu gehen habe, man befinde sich schließlich an einem öffentlichen Ort – selbst als ich schwanger war, musste ich mir solche Sätze anhören. Oder aber Leute, die selbst nach jedem Gang rauchen mussten, die keine Rücksicht darauf nehmen wollten, dass sich Kinder im Raum befanden, die gesundheitliche Probleme damit hatten, wenn andere rauchen – der Gund war : es gehörte zu ihrem Lebensstil vor, nach und während des Essens zu rauchen. Da Raucher sich und andere gefährden, bin ich dafür, dass sie es sind, die darum bitten sollten und nicht die Nichtraucher. Und aus diesem Grund bin ich für eine gesetzliche Regelung. -Vielleicht habe ich auch nur zu viele rücksichtslose Raucher erlebt.

  9. Kautz | Montag, 4. Dezember 2006 17:41
    9

    Sicher gibt es Situationen wo man mit der Bitte nicht weiterkommt und das ist dann auch ziemlich ärgerlich, gebe ich ja zu, habe auch so meine Erfahrungen. Glaubt man aber wirklich im Ernst, dass sich Hardcore Raucher von einer Vorschrift davon abhalten werden zu Rauchen wo Sie rauchen möchten? Was ich sagen will ist, als Beispiel, dass es auch die Vorschrift gibt in nähe von Schulen nicht schneller als30 km/h zu fahren aber nicht jeder hält sich daran. So denke ich mir, wird es auch mit dieser Vorschrift werden und das finde ich traurig.

    Vielleicht sollte man wieder in der Schule den Benimm Unterricht, mit Herrn Knigge einführe.

  10. mona lisa | Montag, 4. Dezember 2006 19:01
    10

    Mit Errichtung von Tempo 30 Zonen vor Schulen oder auch der Anschnallpflicht hat man aber zumindest erreicht, dass sich die Mehrheit daran hält. Die es nicht tun haben, dann mit Sanktionen zu rechnen und überlegen es sich noch einmal.
    Benimmunterricht und mehr Höflichkeit im Umgang miteinander wären sicher nicht schlecht, zumindest würde es das Leben manchmal einfacher und angenehmer machen, auch "bitte" und "danke" könnten schon viel bewirken. Doch das ist dann wieder ein anderes Thema – oder vielleicht doch nicht?

  11. Die Deutschen haben mehr f | Dienstag, 19. Januar 2010 11:33
    11

    […] nachdem das Nichtraucherschutzgesetz eintrat, dass für kontroverse Diskussionen sorgte. Monalisablog.de findet das Gesetz gerecht, was einer Debatte in den Kommentaren führt. Rückläufig […]

Kommentar abgeben