von Thronfolgern und Prinzen
Wenn von Thronfolgern und Prinzen in den letzten Tagen die Rede ist, handelt es sich nicht um ein (modernes) Märchen, in dem ein König mit den Unbilden des Lebens konfrontiert und dank eines liebevollen Wesen auf den rechten Weg geführt wird, sondern um Machtkämpfe in Bayern. Dort gibt es scheinbar noch Kronprinzen, die hoffen, dass der König abtritt, bevor sie selbst so alt sind, dass sie als Nachfolger nicht mehr in Frage kommen. Parteisoldaten mischen mit, aber auch solche, die das Handtuch werfen.
Prinzessinnen scheint es keine zu geben, jedenfalls spricht niemand von ihnen. Aber vielleicht sind die dabei, Gleichgesinnte zu finden, die nach einem revolutionären Kraftakt, erreichen, dass auch in Bayern endlich die Demokratie eingeführt wird, in der es Politiker gibt, die sachbezogen, problemorientiert, unegoistisch bzw. parteiübergreifend an Lösungen arbeiten – zum Wohle aller, nicht nur in Bayern.
Oder ist diese Vorstellung jetzt ein (modernes) Märchen, in dem Feen, Zauberer bei der Lösung schwieriger (Lebens-)Situationen mithelfen müssen?
Aber selbst in Märchen ist eine gewisse Einsicht notwendig, damit einem geholfen wird, Egoisten, Gierige, Geizhälse haben keine Chance, sie kehren oftmals nicht wieder, verunglücken oder erleiden einen riesigen Schaden, als Folge ihres (Fehl-)Verhaltens.
