Neues Stöckchen

frau äh mutti wirft mir ein Stöckchen zu, das mehr über mich in Erfahrung bringen soll: hier meine Antworten:

*Erzähl uns darüber, womit Du die meiste Zeit im Leben verbringst.

Mit Schlafen, Lesen, z.Z. mit Vor- und Nachbereitung von Unterricht und Korrigieren, bis zum „es geht nicht mehr“, zunehmend mehr mit Bloggen und ab und an mit Gartenarbeit …, der Tag hat „leider“ nur 24 Stunden. – Oft aber auch: Gott sei dank!

*Welchen Stellenwert nimmt in diesem Kontext Dein Blog ein?

Ich blogge, wenn ich Zeit habe und das Gefühl, etwas Mitteilens -wertes schreiben zu können, wenn ich etwas Interessantes, Bemerkens-wertes gehört oder gelesen habe.

*Würdest Du auch bloggen, wenn Deine Inhalte von niemandem gelesen würden?

Ja, denn ich mache es in erster Linie, weil es mir Spaß macht, aber natürlich ist es schön, wenn ich Rückmeldungen bekomme. Etwa nach dem Motto: „Ich schreibe für mich. Aber ich publiziere für Leser. Und deren Echo ist Sonnenschein für mich, ohne den ich vielleicht nicht wachsen könnte.“ (Rose Ausländer)

*Spielt Geld eine Rolle, wenn du Dein Blog pflegst?

????? „Kannitverstan“

*Verbesserst Du unsere Welt mit dem, was Du in Deinem Blog schreibst?

Hängt davon ab, was man unter Verbesserung der Welt versteht, deswegen kaum zu beantworten.

*Wie lange möchtest Du noch bloggen?

Bis es mir keinen Spaß mehr macht und ich nichts mehr mitzuteilen habe, weil ich nichts mehr lese oder erlebe.

*Erbringst du innerhalb oder außerhalb der Blogosphäre ein soziales Engagement für unsere Gesellschaft?
Ja.

*Was bedeutet für dich der Beginn eines neuen Tages?

Meist der Wunsch, noch länger schlafen zu können, da es abends wieder mal viel zu spät geworden ist und ich nicht auf die notwendigen 7-8 Stunden Schlaf komme. Der Wunsch nach Veränderung, nach einer rettenden Idee, die berufliche Situation verändern zu können. Etwas tun zu können, ohne bewerten zu müssen, bei dem ich lernen und wachsen, mich entwickeln kann.

*Was nimmst Du wahr, wenn Du Dich im Wald aufhälst?

Das hängt von der Art des Waldes, der Jahreszeit, den Witterungsverhältnissen und /oder meiner geistigen, körperlichen und vor allem psychischen Verfassung ab, da ich aber „das Gras wachsen höre“ eine Menge an Geräuschen, Düften, die Beschaffenheit des Bodens, den Wind und diverse Früchte, die ich mich aber nicht mehr traue zu essen, seit ich weiß, dass Füchse eine unheilbare Krankheit übertragen können.

*Was denkst Du über Dein eigenes Sterben?

Ich hoffe, dass ich mein Sterben als Teil des Lebens erfahren und erleben kann, dass ich keine oder nur aushaltbare Schmerzen haben werde und ich mich in Ruhe von mir wichtigen Menschen verabschieden kann. Schön wäre es, wenn ich von zu Hause, nicht allein und mit Blick auf die Felder gehen könnte, nachdem ich alles Wichtige geregelt habe.

Ich werfe es Frank zu, weil ich seinen „feel better“ Ansatz dazu erfahren möchte, april showers, aus Neugierde und zu Ludovica, weil mir ihre Art zu formulieren sehr gut gefällt und ich spannend finde zu erfahren, was sie dazu denkt und schreibt, obwohl ich glaube, dass sie Stöckchen nicht mag, aber vielleicht hat sie das letzte auch nicht gesehen und deshalb nicht fangen können.

Datum: 17. März 2007
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Ein Kommentar

  1. April | Samstag, 17. März 2007 19:53
    1

    Oh, das hat sich überkreuzt – so werden Wünsche wahr)jetzt schmunzele ich), denn ich habe es gerade hochgeladen und ich danke dir für die Einsichtnahme in dein Leben.

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