Donnerstag, 26. April 2007 20:42
Die Stadt wird zunehmend blauer, genauer gesagt: blau-weiß. Nach den schwarz-rot-goldenen Fahnen im letzten Sommer während der Fußball-Weltmeisterschaft nimmt die Zahl derjenigen zu, die auf ganz unterschiedliche Weise ihre Sympathie mit Schalke 04 zeigen.
Ich denke nur immer: Oh man, ich gönn's ihnen ja und drücke die Daumen. Ob ich aber schon die (Schau-) Fenster blau-weiß dekorieren würde? - Ich weiß es nicht, dazu bin wahrscheinlich zu skeptisch und zu wenig Fan.
Morgen geht's aber erst einmal zu den anderen Blau-Weißen nach Bochum - danach wird man weitersehen.
Manche haben schon gemerkt, dass der 12. Mai ein ganz schlechtes Datum ...
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Mittwoch, 25. April 2007 22:07
Jedes jahr im Frühling bin ich überwältigt, wenn ich blühende Rapsfelder sehe und rieche. Das Gelb ist kaum zu beschreiben. Es springt einen förmlich an, vor allem, wenn mittags die Sonne darauf scheint. Das Gelb braucht Sonne, um richtig zur Geltung zu kommen und seinen süßen, nach Honig schmeckenden Duft zu entfalten. Wunder-bar!
Hinweise auf entsprechende Fotos nehme ich dankbar entgegen!
Mal sehen, ob ich bei Tage aus Glas fündig werde.
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Montag, 23. April 2007 22:57
Lesestöckchen
Was wär das Leben ohne lesen ...
- einfach trostlos
Gebunden oder Taschenbuch?
- lieber gebunden, aber wegen der Kosten kaufe ich es so oft wie möglich als Taschenbuch
Amazon oder Buchhandel?
- lieber im hiesigen Buchhandel, ich muss/ möchte auf jeden Fall die erste Seite lesen können, hoffe, auch auf diese Art und Weise etwas für den örtlichen Buchhandel zu tun. Eine Stadt ohne Buchhandlungen stelle ich mir trostlos vor.
Lesezeichen oder Eselsohr?
- Wenn Bücher Freunde sind, sind Eselsohren wie Ohrfeigen. Deshalb auf jeden Fall Lesezeichen, egal, welcher Art - am liebsten aber ein Lesebändchen, fest verbunden mit dem Buch
Ordnen nach ...
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Montag, 23. April 2007 20:45
Vor ein paar Tagen flatterte uns ein Brief der Stadt ins Haus, bedeutet meist nichts Gutes. So auch dieses Mal. Ein teures Foto von der Polizei - die im Geschäft sind billiger, vor allem von besserer Qualität und wenn sie einem nicht gefallen, kann man sie zurückgehen lassen. Dieses wohl nicht. Einer meiner Söhne ist geblitzt worden. Soll vorkommen, die Geschwindigkeitsübertretung ist recht gering, also kein Grund zur (großen) Aufregung.
Interessant aber ist die Frage: Wer der drei Jungen ist gefahren? Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, wer es ist. - Sollte man als Mutter wohl können, habe ich ...
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Montag, 23. April 2007 20:28
"Regalhaltung von Taschenbüchern ist Literaturquälerei."
Dieser etwas ungewöhnliche Ausspruch ist das Motto der seit 2001 bestehenden Bewegung Bookcrossing. Wer mehr über diese Art, Bücher zu verleihen, an den Mann/ die Frau zu bringen, wissen möchte, der lese nach.
Vielleicht für einige von euch eine anregende Idee zum Welttag des Buches und eine moderne Form von Flaschenpost.
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Samstag, 21. April 2007 9:53
"Lehrer sollen Abi-Aufgaben lösen"
So lautet die Überschrift eines Artikels in der heutigen RZ. Als Konsequenz aus den zahlreichen Pannen des Zentral-Abiturs in NRW sollen im nächsten Jahr die Lehrer die ca. 700 verschiedenen Aufgaben selbst testen. Heißt was: Probe-Abi für Lehrer? oder nur eine falsche Formulierung: statt "testen" eher "überrüfen", "kontrollieren"? Läge dann auf einer Ebene mit dem im Abi gemachten Fehler, als "gemein" und "gemeinsam" vertauscht wurde.
Jetzt habe ich endlich eine überzeugende Rechtfertigung meiner berüchtigten "Pingeligkeit". "Ist doch egal!!", höre ich immer wieder. Nein - eben nicht!!!
Aber bis zum nächsten Jahr wird sich sicher herausstellen, was ...
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Donnerstag, 19. April 2007 18:25
Unsere Hündin ist zur Zeit heiß. Einer meiner Söhne wollte eine Freundin einladen, die ebenfalls einen Hund hat. Mein Mann merkte auf die Frage an, ob die Freundin ihren Hund mitbringen könne: "Wenn sie einen Rüden hat, dann ist es im Moment nicht so günstig, da Luna heiß ist." Daraufhin bekam er die Antwort: "Nein, es ist eine Rüdin!"
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Dienstag, 17. April 2007 19:31
Vorsicht
Die Kastanien blühn.
Ich nehme es zur Kenntnis,
äußere mich aber nicht dazu.
(Günther Eich, 1945)
Dieses sich nicht Äußern ist sicher kein Ausdruck von Freude, von Glück, von ästhetischem Empfinden, was unsereinen beim Anblick blühender Kastanienbäume überkommen kann. Selbst Naturbetrachtungen unterliegen politischen Situationen bzw. sind Ausdruck davon.
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Montag, 16. April 2007 22:28
Auf die Frage "Wer bin ich?" antwortete Zvi Kolitz, Autor von "Jossel Rakovers Wendung zu Gott": "Ich bin ein Jude ohne Minderwertgkeitskomplexe, und ich glaube an Gott - der Gott allerdings, würde er ihm einmal begegnen, Dinge sagen würde, daß ihm die Haare zu Berge ständen."
Eine (ausführlichere) Kritik folgt.
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Sonntag, 15. April 2007 23:32
Im Radio habe ich folgendes Zitat Ödon von Horvaths gehört:
"Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu." -
Wem geht es nicht auch so?
Aber stellt euch vor, wir kommen dazu, so zu sein, wie wir sind! Wäre das schrecklich oder das Gegenteil davon? - das Paradies- oder: Ist es dasselbe?
In diesem Sinne, eine gute Nacht - wo auch immer ihr gerade seid, lest und/oder nachdenkt!
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