Eigentlich bin ich ganz anders

Im Radio habe ich folgendes Zitat Ödon von Horvaths gehört:
„Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.“
Wem geht es nicht auch so?
Aber stellt euch vor, wir kommen dazu, so zu sein, wie wir sind! Wäre das schrecklich oder das Gegenteil davon? – das Paradies- oder: Ist es dasselbe?

In diesem Sinne, eine gute Nacht – wo auch immer ihr gerade seid, lest und/oder nachdenkt!

Datum: 15. April 2007
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7 Kommentare

  1. April | Montag, 16. April 2007 17:26
    1

    Ich versuche zunehmend erfolgreich so zu sein, wie ich bin und nicht so, wie andere mich haben wollen.

  2. mona lisa | Montag, 16. April 2007 22:18
    2

    Das geht mir ähnlich, doch dann ist das Problem: was heißt: "erfolgreich" sein wie ich bin? Ich weiß nicht, ob es ein Frauenproblem ist, aber wenn ich bestimme, was für mich "erfolgreich" sein heißt, wo bleiben dann die anderen, mit ihren zum Teil völlig anderen Wertmaßstäbe? Wenn sie mir egal sind, dann ist es ein geringes Problem, doch wenn ich sie mag, mit ihnen auskommen will, dann habe ich ein Problem, was ich oft nicht lösen kann, vor allem dann, wenn die anderen nur in Kategorien von: entweder …oder denken können, nicht aber in denen von: sowohl… als auch.

  3. April | Dienstag, 17. April 2007 21:17
    3

    Ich meinte nicht, ‚erfolgreich‘ sein, sondern ‚erfolgreich anders‘ sein. Ansonsten … schwierige Frage. Ich denke, wenn ich so bin, wie ich bin und nicht wie andere mich haben wollen, dann bin ich auf dem Weg zu mir selbst und das ist mein gutes Recht.

  4. indy | Donnerstag, 19. April 2007 5:01
    4

    ich nahm mir dazu schon immer das recht,
    hatte aber früher oft ein "ungutes" gefühl dabei, nicht so sein zu können, wie es andere vielleicht erwarten könnteten…..dieses gefühl habe ich einfach abgeschafft und lebe deshalb unbeschwerter. andere denken wohl meist auch nicht, sie sollten so leben, wie ich es vielleicht erwarten könnte und ich denke ja auch nicht so.
    also, was soll’s!
    warum nur brauchte ich so lange, die skrupel und ängste abzulegen?
    ist ja eigentlich alles ganz einfach!

  5. indy | Donnerstag, 19. April 2007 5:20
    5

    nachtrag zum 2.kommentar:
    diejenigen, die du magst, werden dich sicher weitermögen auch…..das ist meine erfahrung!
    wünsche dir, dass das bei dir auch so
    ist oder wäre!
    die angst es zu wagen, kenne ich gut…. "hinterher" aber schwer nachvollziehbar für mich.
    und…bin froh, dass ich oft dazu komme, so zu sein, wie ich selbst bin
    oder sein will, gelegentliche
    "maskeraden" schließe ich nicht aus, um in ausnahmefällen rücksicht zu nehmen, aber ist sehr selten geworden.
    verbiege mich dann aber nicht, halte mich nur etwas zurück :-)

  6. mona lisa | Donnerstag, 19. April 2007 18:50
    6

    Ja, hinterher ist alles immer einfacher als vorher, muss man/frau sich das nur öfter vorher klar machen, ich bin dabei und werde mutiger.

  7. MrSmith | Donnerstag, 30. August 2007 21:56
    7

    Wie sehr möchte man manchmal etwas sagen und doch traut man es sich nicht. Eher beobachtet man jemanden aus der Ferne, anstatt hinzugehen und einfach "Hallo!" zu sagen. Welche quälende Gedanken einen wach halten…

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