Zahlen (-legasthenie) und Nullen

Zahlen sind nicht unbedingt mein Fall, merke ich immer wieder. Zahlendreher beim Aufschreiben von Telefonnummern, Bankverbindungen etc. zu vermeiden, ist bereits eine Herausforderung. Trinkgeld geben wird dann zur peinlichen Angelegenheit, wenn ich sage: “Stimmt so!”, der Kellner höflich, aber bestimmt antwortet: “Ich denke nicht!” und ich feststellen muss, dass ich ihm statt eines vermeintllich üppigen Trinkgeldes nicht einmal die gefordete Summe gegeben habe.
Habe mir schon einmal überlegt, ob ich auch dafür meinen Taschenrechner einstecken soll, wie beim Ausrechnen der Noten. Inzwischen kennen Schüler meine “Zahlenlegasthenie” (oder gibt es dafür ein eigenes Wort, was ich noch nicht kenne?) und nehmen meine Bitte ernst, ihre Noten, Punktzahlen etc. noch einmal nachzurechnen.
Nur gut, dass man innerhalb Europas nur noch selten umrechen muss. Da hat sich in der Vergangenheit das vermeintliche Schnäppchen dann doch einige Male als finanzieller Fehlkauf entpuppt. Tja.
Wenn ich jetzt nicht wieder falsch gerechnet habe, fehlen nur noch 38 Besucher und dann sind seit Beginn meines Blogs im letzten j
Jahr insgesamt 10.000 Besucher auf meiner Seite gewesen.
Mit der Bekanntgabe warte ich aber, bis ich es schwarz auf weiß lesen kann.
Ich sehe gerne so viele Nullen (wahrscheinlich, weil sie so übersichtlich sind), z.B.wenn der Tacho umspringt und für kurze Zeit viele Nullen zeigt. Dass ich genau den 10.000 Besucher mitbekomme, ist sehr unwahrscheinlich. hab’ ja auch noch etwas anderes zu tun, als auf die Nullen zu warten. Bin immer ganz enttäuscht, wenn ich die Nullen verpasse.
Ja, ich weiß, es gibt Schlimmeres, Wichtigeres natürlich auch!

Datum: 22. August 2007
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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