Rechnen rechnet sich

In der Apotheke wollte ich ein Präparat kaufen. Die große Packung sollte es sein – ist billiger, man hat Vorrat und braucht in absehbarer Zeit nicht mehr daran denken. Der Preis schien mir recht hoch – reines Bauchgefühl – ich habe nachgefragt. Daraufhin hat die PTA den Preis der kleinen Packung mit drei mulitipliziert, da die große Packung dreimal soviel beinhaltet. Und siehe da: die kleine Packung war – hochgerechnet – erheblich günstiger. “Die können wir günstiger einkaufen.” Ok, ich habe mich natürlich für die kleine Packung entschieden.
Die Apotheke hat zwei verschiedene Rabattsysteme für frei verkäufliche Artikel: 3 % auf jeden Artikel oder 5%, wenn ich die Rabattherzchen in ein Heft einklebe und das volle Heft vorlege. Herzchen bekommt man aber erst ab einem Warenwert von 10 €. Ich musste 9,30 € zahlen!
“Bitte ziehen Sie mir die Prozente sofort ab.”
“Ja, dann kann ich Ihnen aber nur 3% geben und keine 5%!”
“5% bekomme ich doch aber erst ab einem Warenwert von 10 €!”
“Ja, das ist richtig.”
“Dann stehe ich mich doch besser, wenn sie mir die 3% sofort abziehen.”
“Stimmt, da haben Sie Recht!”

Ich bin ganz erschöpft ob dieser Rechnerei, aber auch ein wenig stolz. Denn mit Zahlen habe ich es nun wirklich schwer. Oder die Zahlen mit mir, wer weiß!!!

Datum: 22. September 2007
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Ein Kommentar

  1. herraermel | Sonntag, 23. September 2007 18:30
    1

    solche alltagsprobleme kenne ich.
    mit haben zum beispiel karten und wegbeschreibungen so ihre sorgen. aber manchmal stellen die sich auch wirklich dämlich an!

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