Bürokratie fürs “Stille Örtchen”?

Bei der Berechnung des Toilettenpapiers für Soldaten und Zivilbedienstete hatte sich ein Rechenfehler eingeschlichen. Statt der tatsächlich verbrauchten 8,8 Blatt je Mitarbeiter und Arbeitstag sollten es 10 Rollen pro Tag sein!! Das wunderte den Grünen Abgeordneten Alexander Bonde: “Vielleicht gibt es für Klopapier mitlitärische Verwendungszwecke, die sich dem Betrachter nicht unmittelbar erschließen.” Im Zusammenhang mit dieser Anfrage wurde dann auch geklärt, dass es für die “Verwendung und Bevorratung von Toilettenpapier keine Richtlinien oder Zentrale Dienstvorschriften” gebe. Bundeswehrtoiletten sind also richtlinienfreie Zonen. Noch!

Nachzulesen in der heutigen Ausgabe des “Spiegel” (Kaliber 8,8 Blatt) und der “RZ”.

Datum: 29. Oktober 2007
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3 Kommentare

  1. April | Montag, 29. Oktober 2007 20:54
    1

    Na, wenn die sonst keine Sorgen haben *gg*

  2. herraermel | Mittwoch, 31. Oktober 2007 21:29
    2

    ja, lacht ihr nur!
    ich armer zivi muss morgen wieder tonnenweise toilettenpapier besorgen, weil man heute in der dienstelle mumie gespielt hat.
    nix rechenfehler!

  3. vered | Dienstag, 6. November 2007 14:51
    3

    “Bevorratung” —- aaach, wie schön kann doch die deutsche Sprache sein!

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