Montag, 31. Dezember 2007

"Abschied: die Tür zur Zukunft" (Manfred Hinrich) In diesem Sinne verabschiede ich mich von 2007, um die Tür zu 2008 zu öffnen, gespannt, was auf mich wartet an: Herausforderungen, Freuden, Büchern, Konzerten Theaterstücken u.a. bei den Ruhrfestspielen, Überraschungen, neuen Perspektiven, Blickwinkeln und Wegen, Freundschaften, Einsichten, Erkenntnissen, Gesprächen, Wetterlagen, (Garten-) Blumen - vor allem Rosen-, Familientreffen, Reisen, Spaziergängen - vielleicht sogar der ersehnte Ausritt am Meer - sicher auch an Abschieden, Verlusten vielfältigster Art. Euch und mir wünsche ich die Fähigkeit, im jeweiligen Abschied die Zukunft zu sehen. Allen ein gutes Jahr 2008!! weiterlesen...


Montag, 31. Dezember 2007

Heute vor 25 Jahren war ich auf dem Markt in Soest unterwegs, um noch Frisches für einen festlichen Salat zu kaufen. Zum Zubereiten und Essen bin ich an dem Tag dann nicht mehr gekommen. Ich musste ins Krankenhaus. Der Weg dorthin war nicht weit, aber soooo huckelig!! (Das Wort gibt's im Duden gar nicht, wie ich gerade festgestellt habe. Ob's ein Ruhrpottwort ist?) Die vielen Huckel und Puckel waren  mir vorher nie aufgefallen!! Im Krankenaus wollte mir so wirklich keiner glauben, dass ich Wehen hatte. Mein Bauch war ihnen einfach zu klein - offensichtlich ungewohnt. Erst ein Blick in den ...weiterlesen...


Samstag, 29. Dezember 2007

"Nichts kann wirklich Liebende trennen. Die wahre Liebe dauert immer und ewig. Ein vorzeitiges Ende findet sie in der Frage, wer das Klo putzt." Diese Sätze aus "Der Weg der Kaiserin" kann man in dem Abschnitt "Exkurs: die wahre Liebe" lesen. Also, wenn wahre Liebe ewig dauert, dann wird sich diese Frage auch klären lassen! Davon bin ich überzeugt. Es sei denn, wahre Liebe erreicht die Niederungen des Alltags nicht. Doch vielleicht ist dies ja nur die konventionelle Ansicht einer Nicht-Kaiserin. weiterlesen...


Freitag, 28. Dezember 2007

Für dieses Jahr kommen die Hinweise sicher zu spät. Teilweise bin ich nicht dazu gekommen, sie vorzustellen, teilweise habe ich erst in den letzten Tagen von diesen etwas ungewöhnlichen Adventskalendern erfahren. Zum einen gibt es einen Kosmetik-Kalender, nicht ganz preiswert, aber sinnlich und mit "Verwöhn-Aroma". 24 Ampullen bzw. zum Nikolaus und Heilig Abend zwei Creme-Töpfchen verbergen sich hinter den Türen. Türchen zu öffnen, abends, bevor man ins Bett geht, eine "dufte"Angelegenheit. Mit dem Kauf dieses Kalenders werde die Stiftung von Waris Dirie unterstützt, doch darüber fehlen mir nähere Informationen. Erwähnenswert wäre da noch der Eschbacher Adventskalender "Als wärn es Engel, die ...weiterlesen...


Freitag, 28. Dezember 2007

Abschluss eines langen Spazierganges gestern war ein unmitttelbar neben dem Weg stehendender älterer Mann, der ungeniert seinen Hosenlatz öffnete, um in aller Öffentlichkeit zu pinkeln!! Und dass, obwohl in der Nähe ein Gebüsch gestanden hat, das er hätte (be-) nutzen können. So etwas ärgert mich, obschon ich verstehe, dass man unterwegs in die Situation kommen kann, zu müssen. Doch muss ich dann stehenden Fußes meinen Latz öffnen? Ich habe noch nie eine Frau gesehen, die sich einfach neben einen Weg hinhockt, von allen Vorüberhenden gut sichtbar. Ich weiß immer noch nicht, worüber ich mich mehr ärgere: über die Unverschämtheit des Mannes ...weiterlesen...


Donnerstag, 27. Dezember 2007

Auf der stets lesenswerten Seite von "seelenruhig" bin ich auf das Buch "Der Weg der Kaiserin" gestoßen. Was ich gelesen habe, hat mich neugierig gemacht. Leicht ist es zu lesen, weniger leicht sicher, die Anregungen umzusetzen und in den eigenen Alltag zu integrieren. Die Autorinnen wollen aufzeigen, dass jede Frau Kaiserin sein kann- "wenn sie sich mit allen Konsequenzen dafür entscheidet und bereit ist, ihr Leben selbst zu bestimmen. ... Hat sie sich erst von herkömmlichen Ansichten, wie eine Frau zu sein hat, befreit, liegen Lust und Macht, Schönheit und Weisheit allein in ihren Händen. Es liegt an jeder Frau ...weiterlesen...


Mittwoch, 26. Dezember 2007

Dieser Krimi wartete schon lange darauf gelesesen, entdeckt zu werden. Habe ihn vor einiger Zeit schon einmal angefangen, dann aber wieder weggelegt. Bei Krimis eher ein schlechtes Zeichen. "Na, du musst dich erst wieder hineinfinden! Das kannst du dem Krimi nicht ankreiden. Also: weiterlesen!" Zwischendurch habe ich dann die ein oder andere Rezension gelesen, habe gedacht: Sie können sich doch nicht alle irren!?! Kurz und gut ab Seite 155 (!) wurde es dann spannender und ich habe ihn dann in meinem gewohnt schnellen Krimitempo zu Ende gelesen. Die Story ist nicht schlecht: Das Gerücht, die Pest sei in ...weiterlesen...


Montag, 24. Dezember 2007

An dieser Stelle hatte ich einen bemerkenswerten Text mit dem Titel "Wann fängt Weihnachten an?"abgedruckt. Ich bin aufgefordert worden, diesen Text zu löschen. Dies habe ich getan. Schade, er war wirklich nachdenkenswert. weiterlesen...


Sonntag, 23. Dezember 2007

" 'Es ist nicht bescheuerter, Worte zu verkaufen als Blumen.' ... 'Sind die etwa alle durchgeknallt?' fragte jemand. 'Schon möglich', sagte Adamsberg. 'Aber das ist eine Frage der Opitk. Solange man etwas aus der Ferne betrachtet, scheint eigentlich immer alles in Ordnung. Sobald man sich nähert und sich die Zeit nimmt, auf die Details zu achten, entdeckt man, daß alle mehr oder weniger irre sind - auf diesem Platz, auf einem anderen, an sonst einem Ort...' " (Fred Vargas, Fliehe weit und schnell, S. 154f.) weiterlesen...


Samstag, 22. Dezember 2007

Habt ihr schon einmal etwas von "toleranten Zaunbesitzern" gehört? Ein Neologismus? Dieses Wort eines Anschreibens ist mir jedenfalls sofort ins Auge gefallen, mit dem ein Zirkus bat, Plakate für seine Vorstellungen am Zaun befestigen zu dürfen. Der Brief - eine nette Geste, jedenfalls allemal besser als das Verhalten vieler wilder Plakatierer, die meist ungefragt - oft auch noch sehr häßlich gestaltete - Hinweise für Veranstaltungen aufhängen, die man nie unterstützen würde! Jetzt bin ich nicht nur Deutschland, Weltmeister, Papst sondern auch noch toleranter Zaunbesitzer, wäre doch sicher bei der nächsten Bewerbung ein vielleicht entscheidendes Kriterium Mitbewerbern gegenüber! Und ich hab's schriftlich! weiterlesen...