Gute Literatur

In der WDR 5 Sendung vom 4.12.07 „Die therapeutische Kraft von Texten“ wurde behauptet, gute Literatur zeichne sich u.a. durch Leerstellen aus, die der Leser mit eigenen Gedanken, eigener Phantasie etc. ausfüllen könne, so dass es nicht ungewöhnlich sei, dass man zu unterschiedlichen Zeiten dieselben Bücher anders verstehe. In diesem Zusammenhang wurde das folgendes Gedicht Hilde Domins zitiert:

Lyrik

das Nichtwort

ausgespannt
zwischen

Wort und Wort.

Datum: 5. Dezember 2007
Themengebiet: Aufgeschnappt, Gedichte, Rezensionen Trackback: Trackback-URL
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Ein Kommentar

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    […] und immer wieder fasziniert. Sie sind trotz ihrer Melancholie, Wehmut, Sehnsucht für mich oft Stützen in meinem Alltag, Möglichkeiten innezuhalten und anschließend den nächsten Schritt […]

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