Freitag, 21. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen | Kommentare (0)

Sollte ich diese Meldung als Weihnachtsbotschaft, als Friedensangebot werten? Jedenfalls konnte ich heute Morgen in der Zeitung Folgendes lesen: "Schulministerin Barbara Sommer (CDU) will auf die Kritiker zugehen. NRW werde das Instrument der Kopfnoten zuerst erproben. Danach will Sommer mit Eltern, Schülern, Lehrern und Firmen über mögliche Korrekturen reden."(RZ v. 21.12.07) Angesichts dieser Meldung ist vielleicht die Frage erlaubt: Wieso soll erst danach mit den Betroffenen geredet werden? Wäre es nicht vorher sinnvoller gewesen? Jeder in der Praxis betroffene Lehrer hätte vorher sagen können, dass sechs Kopfnoten unsinnig sind, wenn man Schüler sinnvoll und begründet beurteilen will, ansonsten läuft es ...weiterlesen...


Mittwoch, 19. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Demnächst müssen etliche Lateinstunden ersetzt, vertreten werden. Die Bemühungen, qualifizierten Ersatz zu finden, scheiterten offensichtlich daran, dass es weit und breit keinen gibt. Was nun? Unterrichtsausfall gibt es nicht! Unsere Denkaufgabe für die Ferien: Überlegen, ob wir nicht in der Lage und willens sind, ab Februar Lateinunterricht zu geben, - fachfremd. Freiwillige Meldungen sind sinnvoll und erwünscht, da sonst jeder mit (großem) Latinum diestverpflichtet werden kann. Ob der Besuch von Messen in lateinischer Sprache in der Kindheit als Qualifikation zählt? Ich bin lieber still: Denn mehr als "Ora et labora" bzw. "rusticus laborat" ist m.E. nicht "hängengeblieben"! Vielleicht gibt es noch einige pensionierte ...weiterlesen...


Mittwoch, 19. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Ich sitze gerne vor Weihnachten da und überlege, wem ich schreiben möchte, sollte, müsste - nein! Ich muss schon lange nicht mehr und sollte auch nicht. Also: wem möchte ich schreiben? Möchte ich der Frau, schreiben, die vor einiger Zeit meine Freundin gewesen ist, die ich immer noch mag, die ich immer noch gerne als Freundin, als Gesprächspartnerin hätte, die sich offensichtlich auch immer freut, wenn ich sie anrufe, ihr eine Karte, einen Brief schicke, die aber nie von sich aus antwortet, die Beziehung aufrecht erhält? Ja, machmal, so wie dieses Jahr, möchte ich, weil ich klar ...weiterlesen...


Dienstag, 18. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Ich hab es satt, wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinandersetzen und Ruhe haben." (Georg Büchner, Dantons Tod II,1) Eine noch immer aktuelle Forderung, die Büchner schon 1835 seinem Danton in den Mund gelegt hat. weiterlesen...


Sonntag, 16. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (3)

"Die Liebe braucht so viel Distanz, dass man immer wieder aufeinander zugehen kann. " (Ernst Ferstl) Eigentlich ein sinnvolles Motto für die kommenden Festtage: Auf die zugehen, die wir lieben, wenn sie es denn wollen, und die Distanz zu denen aushalten, die Nähe nicht zulassen können. Das auzuhalten, kann Liebe sein. Euch einen sonnigen dritten Advent! weiterlesen...


Freitag, 14. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

In den Werken Schillers sind es oft die Frauen, die mutige Gedanken äußern, Bedenken zerstreuen und zu Taten aufrufen, wie etwa Gertrud in Schillers "Wilhelm Tell": "Ertragen muss, was der Himmel sendet, Unbilliges erträgt kein edles Herz. ... - Sieh vorwärts Werner, und nicht hinter dich!" Über seine Frau sagt Stauffacher: "Frau, welchen Sturm gefährlicher Gedanken Weckst du mir in der stillen Brust! Mein Innerstes Kehrst du ans Licht des Tages mir entgegen, Und was ich mir zu denken still verbot, Du spricht's mit leichter Zunge kecklich aus." Tja, Zusammenarbeit wäre angesagt und sinnvoll - gestern wie heute. weiterlesen...


Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Bis Weihnachten - diese Formulierung höre ich im Moment überall, zu nahezu allen Tageszeiten, von fast jedem , der noch eine Aufgabe für mich hat. Ich sammle und verteile Blätter, Fomulare, Hefte ... so als ginge vor Weihnachten die Welt unter. Advent - wie war das? War das nicht einmal eine Zeit der Besinnung, der Vorfreude? Fast kann ich mich nicht mehr daran erinnern. - Doch eigentlich wäre es dafür höchste Zeit! weiterlesen...


Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Kategorie: Zitate | Kommentare (0)

"Die Nacht schnarcht über der Erde und wälzt sich im wüsten Traum." (Georg Büchner, Dantons Tod) Ich hoffe, ihr schlaft ruhiger, träumt weniger wüst. weiterlesen...


Montag, 10. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (0)

"Dennoch war Oskar nach dem Abitur der Einzige seiner Klasse, der noch keine Erfahrungen in angewandter Nächstenliebe gesammelt hatte. Er berachtete das als Sieg. Er war überzeugt, dass es auf der ganzen Welt keinen Menschen gebe, dessen Anwesenheit er länger als zehn Minuten ertragen könnte. Die Größe dieses Irrtums machte ihn schwindeln, als er an der Universität auf Sebastian traf." Ob die Bemerkung zutrifft: "It was the beginning of a wonderful friedship." wie in dem Filmklassiker "Casablanca"? Diese Frage kann ich erst nach dem Lesen des neuen Romans "Schilf" von Juli Zeh beantworten. - Demnächst. (aus: Juli Zeh, Schilf, Frankfurt/M 2007 S. ...weiterlesen...


Samstag, 8. Dezember 2007 | Kategorie: Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (0)

Willst du dir ein gut Leben zimmern Musst ums Vergangene nicht nicht bekümmern, Und wäre dir auch was verloren, Erweise dich wie neu geboren. Was jeder Tag will, solllst du fragen, Was jeder Tag will, wird er sagen; Musst dich an eigenem Tun ergötzen, Was andre tun, das wirst du schätzen; Besonders keinen Menschen hassen , Und das Übrige Gott überlassen. (J.W. Goethe) Leider bekomme ich seit Tagen das Gleiche zu hören, ... ihr wisst schon! weiterlesen...