Regenbogen in der Nacht

Man sollte öfter bei Mondenschein unterwegs sein! Warum? Einen Grund dafür habe ich in Schillers “Wilhelm Tell” gelesen:

“Ha, seht!
Seht dorthin! Seht ihr nichts?
Was denn? – Ja, wahrlich!
Ein Regenbogen mitten in der Nacht!
Es ist das Licht des Mondes, das ihn bildet.
Das ist ein seltsam wunderbares Zeichen!
Es leben viele, die das nicht gesehn.”
(Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, V: 972 ff.)

Hat von euch schon einmal jemand einen Regenbogen bei Nacht gesehen und kann angeben, bei welcher Wetterlage? Denn eine gewisse Feuchtigkeit muss doch in der Atmosphäre sein, damit sich ein Regenbogen bilden kann, oder liege ich mit dieser Vermutung völlig daneben?
Ich habe bei Wikipedia nachgelesen und weiß jetzt, dass der Regenbogen in der Nacht “Mondregenbogen”heißt. Das hört sich noch geheimnisvoller an!!
Wunderschön anzusehn ist das entsprechende Gemälde von Capar David Friedrich, wohl dem, der es schon einmal im Original hat ansehen können.

Datum: 3. Januar 2008
Themengebiet: Allgemein, Aufgelesen, Zitate Trackback: Trackback-URL
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3 Kommentare

  1. grenzgaenger | Donnerstag, 3. Januar 2008 19:24
    1

    liebe mona lisa,

    etwas verspaetet wuensche ich dir ein wundervolles jahr 2008 mit vielen interessanten begegnungen und buechern.

    herzliche gruesse, schabbat schalom,
    der grenzgaenger

  2. mona lisa | Donnerstag, 3. Januar 2008 20:01
    2

    Danke dir, ein wundervolles Jahr – das wäre schön!
    Dasselbe wünsche ich dir ebenfalls.

  3. ilona simon | Mittwoch, 2. April 2008 12:14
    3

    sehr schön beschrieben. nur wer seine augen und sich vor nichts verschließt, kann ihn sehen und noch manch andere schöne dinge.

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