Er war mein Mann

„Er war mein Mann. Was bedarf es der Worte mehr?“

Ich vermisse ihn.

Stille, Sprach- und Fassungslosigkeit machen sich breit, wenn ein geliebter Mensch, dem man abends noch eine gute Nacht gewünscht hat, morgens nicht mehr aufsteht.

Für den Betroffenen ein sanfter, stiller Tod. Für die Hinterbliebenen tut sich die Erde auf, der Boden unter den Füßen hält nicht mehr. Es fehlt an Mitte, meine Mitte.

Datum: 16. März 2008
Themengebiet: Worte Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

6 Kommentare

  1. Ludovika | Dienstag, 18. März 2008 0:18
    1

    Ja.
    ein schreck.
    ein betroffenes schweigen und viele ????
    und dir einen ganz lieben gruß!

  2. april | Dienstag, 18. März 2008 11:34
    2

    Das ist doch wohl nicht wahr. Es tut mir so Leid für dich und deine Familie … Mir fehlen die Worte, statt dessen Entsetzen und Traurigkeit und eine Gänsehaut. Ich wünsche dir/euch viel Kraft, die nächsten Tage zu überstehen.

  3. Ulinne | Samstag, 22. März 2008 17:55
    3

    Ach, Mona Lisa, das tut mir schrecklich leid für dich, und ich kann gut verstehen, dass dir nun der Boden unter den Füßen fehlt. Ich glaube, jetzt weiß ich, weshalb du dir in letzter Zeit Gedanken über den Tod gemacht hast …
    Nur gut, dass er so sanft eingeschlafen ist. Einen solchen Tod – also quasi im Schlaf – wünsche ich mir auch. Wer weiß, was ihm nun so alles erspart bleibt …

  4. seelenruhig | Dienstag, 25. März 2008 8:30
    4

    Liebste Mona Lisa, ich hatte diesen eintrag bereits gelesen und nicht erfasst, dass es wirklich und tatsächlich und unabänderlich dein – euer ureigenes Schicksal ist, worüber du schreibst. Es erschien mir einfach nicht möglich.
    Nun bin ich wieder hier und statt viele Worte – die mir sowieso fehlen – und statt vieler Fragen und Antworten, die ebenso konfus daherkommen, möchte ich dich von Herzen umarmen und aus der Ferne Wärme, Freundschaft und evtl. Hilfe anbieten, sofern das in irgendeiner Form möglich ist.

    Ellen

  5. Goldmarie | Dienstag, 25. März 2008 18:18
    5

    Mein tief empfundenes Mitgefühl!
    Dieser Verlust ist so schwer zu ertragen und die Trauer lang. Der plötzliche Abschied, die fehlenden „letzten Worte“, die schreckliche Abwesenheit des vertrauten Menschen – es scheint mehr, als man aushalten kann.
    Dir und deinen Söhnen alles Liebe und viel Gelegenheit zum Zusammenrücken und einander nahe-Sein

  6. mona lisa | Dienstag, 25. März 2008 21:28
    6

    Danke für eure mitfühlenden Worte. Ja, meine Söhne sind auf sehr unterschiedliche Art und Weise im Moment eine wirkliche Hilfe. Das zu erleben, tut richtig gut, noch etwas zu haben, worauf Verlass ist, ist in dieser Situation überlebensnotwenig.

Kommentar abgeben