Löffelchenliste – oder: Was ich immer schon tun wollte

„Ich lebe meinen Traum! Lebensträume wahr machen“ das war der heutige Titel der WDR 5 Sendung „Lebensart“. Dort erzählten Menschen unterschiedlichsten Alters von ihren Lebensträumen, die sie sich erfüllt hatten oder von deren Erfüllung sie noch träumen. Das erinnert mich an die „Löffelchenliste“ einer Bekannten, die ihre Wünsche immer wieder in ein kleines Büchlein schreibt und „abarbeitet“, genießt, wenn sie sich einen davon erfüllt hat, um andere hinzuzuscheiben.
Eine nachahmenswerte Idee. Werde gleich mal schauen, welche Wünsche, Träume ich aufschreibe, an schönen Büchlein, Kladden etc. fehlt es nicht, das Leben der Träume wird dann schon schwieriger, aber wer weiß? Was erst einmal gedacht, geträumt ist, kann Wirklichkeit werden.

Datum: 4. März 2008
Themengebiet: Alltägliches, Aufgeschnappt, Worte Trackback: Trackback-URL
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9 Kommentare

  1. Bjoern | Mittwoch, 5. März 2008 2:46
    1

    Meine Liebste macht das ganz schwäbisch professionell! Da werden üppige ToDoListen geschrieben und sorgfältig zum Leben erweckt.

  2. mona lisa | Mittwoch, 5. März 2008 14:33
    2

    ToDoListen sind meinem Verständnis nach aber eher Listen, die abzuarbeiten sind, hinter denen ein (lästiges) Muss steht. Solche Listen meine ich aber auf keinen Fall.

  3. april | Mittwoch, 5. März 2008 17:47
    3

    Oh, ich liebe solche ‚Traumlisten‘. Ich habe sie schon im Kopf, könnte mir aber auch so ein Büchlein nehmen (ich hab genug im Vorrat) und alles etwas konkreter werden lassen. (Jetzt geh‘ ich erst mal kochen; dabei kann man immer so schön nachdenken.)

  4. seelenruhig | Donnerstag, 6. März 2008 12:47
    4

    Eine sehr schöne Idee!! Erinnert mich an die Traumschachtel, von der ich kürzlich in meinem Blog berichtet habe. Sie steht neben meinem Bett!
    Grüße von ellne

  5. Ludovika | Freitag, 7. März 2008 21:49
    5

    …müssen träume träume bleiben?
    fragt die wasserflaschenträgerin

  6. 6

    […] nach ihm. Und dennoch: Ich vermisse ihn so sehr. Es gibt keine gemeinsame Entwicklung, keine “Löffelchenliste” mehr, die wir gemeinsam “abarbeiten”, genießen können, nur noch […]

  7. 7

    […] verlieren wird, nur wann es soweit ist,weiß sie nicht. Da beschließt sie, eine “Löffelchenliste” anzulegen. Da sie gerade kein Papier zur Verfügung hat, schreibt sie sie kurzerhand auf […]

  8. 8

    […] Schon als Studentin wollte ich Rudern lernen. Warum ich nicht dazu gekommen bin, weiß ich nicht mehr. In Marburg hätten die Rudervereine entlang der Lahn Möglichkeiten genug geboten. Doch mit drei mehr oder weniger kleinen Kindern? War aber sicher auch nicht der wirkliche Grund. Wie dem auch sei. Bei meinem letzten Besuch in Marburg habe ich einen Vierer mit Steuermann gesehen und den Entschuss gefasst: Jetzt gehst du es an. Und ich bin es angegangen, Internetrecherche, ein Telefonat, ein Gespräch, das mit der Frage endete: Haben Sie einen Partner, eine Partnerin, mit der sie sich verabreden und kommen können? Unser Lernboot ist ein Zweier mit Steuermann! Nee habe ich nicht, ja dann warte ich, bis sich jemand bei ihnen gemeldet hat. Zehn Minuten später klingelte das Telefon: Es hat sich gerade jemand gemeldet. Geht es bei Ihnen nächste Woche? Und heute war nächste Woche! Sonniges Wetter, eine offensichtlich nette Übungsleiterin, eine “Partnerin”, mit der es funktionieren kann und der Eindruck: Ja, das könnte Spaß machen. Bis Ostern soll im kleinen Verbund geübt werden und dann geht’s zum Training mit den anderen. Bin mal gespannt, was morgen mein Körper signalisiert. Aber schön ist es, einen Anfang gefunden zu haben. Jetzt werde ich ohne Stress und sonstige Überforderungen testen, ob das ein Sport für mich ist. Übrigens in einem Telefonat mit meiner Mutter, sagte diese, sie habe auch immer Rudern wollen. Schde für sie: sie hat es nie ausprobiert, obschon sie im Ruderheim gekegelt hat. […]

  9. 9

    […] Wunsch auf meiner Löffelchenliste ist die Lavendelfelder in der Provence blühen zu sehen. Gestern habe ich ein Glas […]

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