Donnerstag, 15. Mai 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (0)

In der Autowerkstatt lag ein Firmenprospekt aus, den ich während meiner Wartezeit durchgeblättert habe: "W. mobile solutions" prangte mir auf dem Titelblatt entgegen. Mit dem am Meer stehenden, eng umschlungenen Paar, das dirket am Wasser sein weißes (die neue In-Farbe!) Cabrio geparkt hatte, konnte ich diesen Slogan nicht in Verbindung bringen. Dann wirbt die besagte Firma damit "Erstausrüster - Know - How für den Aftermarket" anzubieten. Was das wohl ist? weiterlesen...


Mittwoch, 14. Mai 2008 | Kategorie: Aufgeschnappt, Merk-Würdiges | Kommentare (1)

Folgendes erzählte mir heute ein Nachbar: In einer Nachbarstadt habe man ein Fahrrad geklaut, das allerdings nach ca. zwei Wochen wieder an der Stelle stand, von der es entwendet wurde - versehen mit einer Entschuldigung und zwei Karten für das Musical "Starlight Express" in Bochum. Freudig erstaunt machten sich die Bestohlenen einen schönen Abend in Bochum. Noch erstaunter aber waren sie, als sie nach Hause kamen, und die Wohnung komplett ausgeräumt war. Aber - mal ehrlich - habe ich das nicht ähnlich schon einmal gehört oder gelesen - so quasi als "Witz"? weiterlesen...


Dienstag, 13. Mai 2008 | Kategorie: Aufgeschnappt, Merk-Würdiges | Kommentare (1)

Eine Szene vor dem hiesigen Supermarkt. Vater und Sohn - noch als Knirps zu bezeichnen - verlassen das Geschäft. Eine Dame fährt äußerst mühsam ihren offensichtlich neuen Opel Antara - wusste gar nicht, dass es dieses Modell gibt - aus einer Parklücke. Entweder kann sie nicht gut ein- bzw. ausparken oder das Auto war noch seeehr neu. "Du Papa guck mal! Das Auto sieht fast so aus wie unseres!" "Ganz und gar nicht!", war die Antwort des Vaters, der anschließend mit seinem Porsche Cayenne Turbo (!) davonfuhr. Ich bin sicher, spätestens wenn Sohnemann in die Grundschule kommt, kennt er ...weiterlesen...


Montag, 12. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele." Dieser Satz wird dem französischen Philosophen und Mönch Nicolas des Malebranche zugeschrieben und ist der Titel einer höchst interessanten Sendung aus der Reihe "Lebenszeichen" des WDR 3, die Pfingstsonntag ausgestrahlt worden ist. Wen' s interessiert: Die Sendung ist nachzulesen oder zu hören unter: Lebenszeichen weiterlesen...


Montag, 12. Mai 2008 | Kategorie: Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte | Kommentare (1)

Manchmal tauchen auf anderen Blogs Themen auf, die mich gerade auch beschäftigen. "Genießen, wie die Zeit vergeht, das ist das Geheimnis des Lebens." zu lesen bei Seelenruhig. Was aber ist "genießen"? Wie geht es, kann man es oder kann/ muss man es lernen? Tut man etwas, wenn man genießt oder überlässt man sich dem Augenblick, dem was gerade ist und denkt nicht daran, was gestern war oder morgen sein wird? Ist "genießen" leben in der Gegenwart? Was passiert mit mir, wenn ich genieße? Verändere ich mich? Ich würde mich freuen, eure Antworten zu lesen. weiterlesen...


Montag, 12. Mai 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (48)

"Bevor ich sterbe" ist der erste Roman von Jenny Downham, die Schauspielerin gewesen ist, bevor sie mit dem Schreiben angefangen hat. Der Roman wird als Jugendroman eingestuft, weil es um eine an Leukämie erkrankte Jugendliche und ihr langsames Sterben geht, ist aber - wie gute Jugend- und Kinderbücher immer - auch für Erwachsene geeignet. "Wenn ich doch nur einen Freund hätte. Ich wünschte er würde im Schrank von einem Kleiderbügel hängen. Immer wenn ich wollte, könnte ich ihn rausholen, und er würde mich so ansehen wie die Jungs im Film, so als ob ich schön war." Mit einem Jungen Sex haben, ...weiterlesen...


Mittwoch, 7. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches | Kommentare (0)

"Hupen nutzlos - Fahrer träumt von Schalke" - so oder ähnlich lautet die Aufschrift einiger Aufkleber, mit denen so manches Autos im Ruhrgebiet herumfährt. An den ersten Teil dieses Ausspruches musste ich denken, als ich heute Morgen eine Frau sah, die hupte, um die Autofahrer vor ihr darauf aufmerksam zu machen, dass die Ampel grün sei und sie doch bitte schön fahren sollten. - Leider hatte sie nicht mitbekommen, dass die Autos vor ihr abgestellt waren. Sie standen -ohne Fahrer - geparkt am Rand der Straße und setzten sich -natürlich nicht - in Bewegung. weiterlesen...


Montag, 5. Mai 2008 | Kategorie: Frag-Würdiges | Kommentare (3)

Herzschrittmacher - sicher ein Segen für die Menschheit oder zumindest für die betroffenen Menschen, deren Leben dadurch verlängert, zumindest aber sicherer wird. Doch können Menschen mit Herzschrittmachern eigentlich sterben? Kann es sein, dass ein Herzschrittmacher Menschen daran hindert, zu sterben, wenn es an der Zeit ist, wenn ihre Zeit gekommen ist? Diese Frage ging mir heute abend durch den Kopf, nachdem ich meinen Vater nach dem x- ten Schlaganfall auf der Intensivstation gesehen habe, hilflos wie ein Kind, das nach seiner Mutter ruft, in/mit der Sicherheit, dass sie helfen kann. weiterlesen...


Sonntag, 4. Mai 2008 | Kategorie: Allgemein, Aufgelesen, Gedichte | Kommentare (1)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. (Rainer Maria Rilke) Schön, wenn man sagen kann: Ich lebe mein Leben oder ich liebe das Leben. Wahrscheinlich ist das eine die Bedingung des anderen. Ich kann das Leben nur lieben, wenn es mein Leben ist. Am Ende möchte ich sagen können wie Pablo Neruda(?): Ich bekenne, ich habe gelebt. weiterlesen...


Sonntag, 4. Mai 2008 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Die Buchhändlerin hatte Recht. Der erste Krimi der Autorin Elisabeth Herrmann ist spannender als der zweite. Joachim Vernau, zukünftiger Ehemann der reichen und einflussreichen Sigrun von Zernikow, die das "von" demonstrativ weglässt, weil sie glaubt, es schade ihrer politischen Karriere, gerät ohne eigenes Zutun in Verstrickungen, die sich aus der Vergangenheit der ach so angesehenen, wohlhabenden Familie ergeben. Und plötzlich bröckelt die Fassade der Ehrbarkeit, als nämlich eine ukrainische Frau in der Villa auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten während des Zweiten Weltkrieges eine Zwangsarbeiterin beschäftigt. Die Frau wird kurzerhand vor die Tür gesetzt und zwei Tage später ...weiterlesen...