Dienstag, 26. August 2008

Zeitmietverträge sind seit einiger Zeit nicht mehr möglich. Werden sie dennoch abgeschlossen, so kann ein Mieter hergehen und den Vertrag vorzeitig kündigen, der Mieter wohlgemerkt, denn ein Vermieter kann im "Normalfall" ein Mietverhältnis nicht kündigen. Möglich ist aber ein Verzicht auf Kündigung für vier Jahre. Muss man das verstehen? Ist nicht ein Dauermietvertrag, angelegt auf vier Jahre, in der Praxis das gleiche wie ein Verzicht auf Kündigung für vier Jahre? Warum ist das eine erlaubt, das andre aber nicht? Muss das Leben so kompliziert sein, dass man kaum noch etwas ohne Anwälte vereinbaren kann? weiterlesen...


Sonntag, 24. August 2008

"Aus Mangel an Ruhe läuft unsere Zivilisation in eine neue Barbarei aus. Zu keiner Zeit haben die Tätigen, daß heißt die Ruhelosen, mehr gegolten. Es gehört deshalb zu den notwendigen Korrekturen, welche man am Charakter der Menscheit vornehmen muß, das beschauliche Element in großem Maße zu verstärken." (Nietzsche, in Menschliches Allzumenschliches) weiterlesen...


Samstag, 23. August 2008

"Chuzpe" ist ein sehr unterhaltsamer (Frauen-) Roman, frech, ironisch und mit viel Gefühl für Sprache geschrieben. Geeignete Lektüre für den (Strand-) Urlaub. Ruth, eine erfolgreiche, professionelle "Briefeschreiberin" mit einer eigenen Agentur, ist die Hauptperson dieses Romans. Sie lebt vorübergehend allein in ihrem großen Loft, da ihr Mann für ein Projekt in Australien arbeitet. Die Kinder sind bereits aus dem Haus. So hat sie Zeit, sich auf den Entwurf neuer Karten für ihr Sortiment zu konzentrieren, sich mit Freundinnen zu treffen. Wenn, ja wenn es da nicht ihren über achtzig Jahre alten Vater gäbe, um den Ruth sich ständig Sorgen macht. Sich ...weiterlesen...


Samstag, 23. August 2008

Lange jahre sprachlos bin ich nun meiner Sprache auf der Spur. Lange Jahre würdelos, bin ich nun meiner Würde auf der Spur. Lange Jahre ohne Wert, bin ich nun mir als Wert auf der Spur. Lange Jahre ohne Anerkennung erkenne ich mich an. Das geht nicht ohne Trauer, ohne Angst. Die Räume werden weiter. Was finde ich? Mich als Sprache, als Würde, als Wert. © mona lisa (geschrieben 1998) weiterlesen...


Donnerstag, 21. August 2008

Kann mir bitte jemand mal erklären, weshalb ich es nicht schaffe, im Beitrag "Mit-teilen" eine Leerzeile hinter "Kommunikation" einzufügen? Obschon ich es im Konzept so schreibe, wird diese nicht veröffentlicht. Verstehe ich nicht! Vielleicht kommt jemand, liest es und weiß auch noch eine Antwort bzw. kann mir erklären, wie ich diese Leerzeile hinbekomme! Ist mir wichtig!! Ich wäre recht dankbar. weiterlesen...


Donnerstag, 21. August 2008

Mit-teilen bedeutet: mit jemandem reden, ihm etwas erzählen, ist Kommunikation, bedeutet auch: mit jemandem etwas teilen, Freude, Kummer, Stille ist Gemeinsamkeit weiterlesen...


Samstag, 16. August 2008

Bei meiner Fahrt durchs Ruhrgebiet bin ich heute an einer Moschee mit beeindruckend hohem Minarett vorbeigefahren. Davor stand ein Hinweisschild nicht etwa auf die Öffnungszeiten der Moschee, nein es war ein Schild ähnlich diesem: Heilige Messe mit Angaben über den Namen der Pfarrei, den Tagen und Zeiten der Messen. Fehlte nur noch der Hinweis auf eine Synagoge und "Nathan der Weise" wäre zufrieden. weiterlesen...


Freitag, 15. August 2008

Loslassen Letztlich die einzige Lösung Diese Impulskarte vom Bund ohne Namen liegt schon seit Jahren in Sichtweite auf meinem Schreibtisch. Immer wieder fällt mein Blick drauf. Seit einiger Zeit "meditiere" ich über das Verb "lassen" und bin erstaunt, mit wievielen Vorsilben es zusammenzusetzen ist: lassen, ver-lassen, zu-lassen, los-lassen, veran-lassen, ab-lassen, be-lassen, vor-lassen, an-lassen, weg-lassen, über-lassen.... (vielleicht fallen euch ja noch einige ein). All diese "Tätigkeiten" haben etwas mit Ge-lassen-heit zu tun, setzen sie voraus oder führen dazu gelassen zu werden, zu sein, zu bleiben. Eine, in heutiger Zeit, nur selten zu findende Gefühlslage. Oder setzt das Bemerken eigene Gelassenheit voraus? weiterlesen...


Donnerstag, 14. August 2008

Andreas, deutscher Lehrer an einer Schule in Paris, ist der Protagonist dieses Romans, der wie folgt beginnt: "Andreas liebte die Leere des Morgens, wenn er am Fenster stand, eine Tasse Kaffee in der einen, eine Zigarette in der anderen Hand, und auf den Hof hinausschaute, den kleinen aufgeräumten Hinterhof, und an nichts dachte als an das, was er sah." Andreas ist Einzelgänger, hat zwar ein Verhältnis mit einer Frau, aber Nähe entsteht nicht, soll auch nicht entstehen. Als Andreas nach einer Untersuchung glaubt, eine schlimme Diagnose erfahren zu müssen, verlässt er - ohne Kenntnis der Diagnose - fluchtartig das Sprechzimmer ...weiterlesen...


Mittwoch, 13. August 2008

Ein Ich-Erzähler berichtet rückblickend von dem "SCHRECKLICHEN" , das im Sommer 1962 geschehen ist. Seine Mutter liegt im Sterben, die Mutter Edwards, eines Jungen aus der Nachbarschaft, ist in einer Entziehungsanstalt. Die beiden Heranwachsenden sollen unter Aufsicht Henrys, des älteren Bruders des Ich-Erzählers, den Sommer in einem schwedischen Sommerhaus an einem See verbringen. Dort treffen sie Ewa Kaludis wieder, die Kim Novak ähnelt, eine junge Lehrerin, bei der der Ich-Erzähler vor den Ferien Vertretungsunterricht hatte. Ewa ist mit dem Baseballspieler Berra Albertsson verlobt, der für sein rüpelhaftes und nicht gerade zimperliches Auftreten bekannt ist und Kanonen-Berra genannt wird. Ewa hat ...weiterlesen...