Das “Nest” ist leer

Nun ist auch der jüngste Sohn aus dem Haus. (Ich weiß noch, dass ich an dem Tag, an dem ich erfahren habe, dass ich mit ihm schwanger war,  eine Teekanne gekauft habe, die ich noch heute täglich in Gebrauch habe). Er ist zunächst für neun Monate nach England gegangen, dann wird es bis zum Studienbeginn ein kurzes Intermezzo geben.

Ja, das Haus ist nun leer, nur gut, dass mein großer Hund noch da ist und mich bewacht. Ob der sich auch wundert, wie still es mittlerweile hier geworden ist? Spätestens jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt – was er wohl bringen, wohin er mich führen wird???

Noch nie war ich so frei, so ungebunden. Oder habe ich mir das früher nur nicht eingestanden?
Aber frei wofür?
Frei wovon? Die Frage wäre im Ernstfall einfacher zu beantworten.

Insgesamt habe ich zur Zeit  mehr Fragen als Antworten, aber vielleicht ist das auch gut so. Fragte mich aber nun jemand, wie es mir geht, ich könnte diese Frage nicht beantworten. Ich weiß es selbst nicht.

Datum: 1. September 2008
Themengebiet: Allgemein, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges Trackback: Trackback-URL
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4 Kommentare

  1. april | Dienstag, 2. September 2008 10:08
    1

    Hm, ich sehe dich im Haus herumstreifen und über Fragen nachdenken. Man wird im Leben imemr wieder vor Herausforderungen gestellt.

  2. mona lisa | Dienstag, 2. September 2008 11:30
    2

    Wäre sonst ja auch langweilig, nur kann man sich das Ausmaß dessen, worüber man nachdenkt nicht immer aussuchen. Ist vielleicht auch gut so, das weiß ich aber immer erst hinterher.
    Liebe Grüße

  3. Wildgans | Dienstag, 2. September 2008 14:51
    3

    gewesene gluckenmütter haben es in dieser situation schwer. aber da du in latzhosen und gedanken durchs haus streifst….
    fühl dich FREI, liebe!

  4. mona lisa | Dienstag, 2. September 2008 18:47
    4

    Mache ich! Ich fange gleich an mit deinen Kommentaren: Ich liebe sie! (in echt, wie man hier sagt)

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