Sonntag, 5. Oktober 2008 | Kategorie: Alltägliches, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Um einen Besuch auf der Intensivstation machen zu können, muss jeder Besucher einen blauen Überwürf anziehen. Ok, wenn's denn zum Schutz der Kranken ist. Doch ist meine Kleidung eher Überträger von nicht erwünschten Keimen als meine Hände, mein Atem? Meine Frage, ob ich mir nicht die Hände desinfizieren und einen Mundschutz tragen müsse, wurde verneint, das sei nicht nötig. Warum dann aber der Überwurf? Trotz dieser Maskerade habe ich eine Schulkameradin erkannt, neben der ich in der 5. Klasse, damals noch Sexta, gesessen habe. Doch mehr Raum als uns zu erkennen zu geben, war nicht möglich, da wir beide damit beschäftigt waren, ...weiterlesen...


Freitag, 3. Oktober 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (1)

"Je länger man lebt, desto deutlicher sieht man, dass die einfachen Dinge die wahrhaft großen sind." (Romano Guardini) weiterlesen...


Donnerstag, 2. Oktober 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Frag-Würdiges | Kommentare (3)

"Soll ich Ihnen die vereinzelten grauen Haare rausziehen?" Das fragte mich ein Friseur vor ein paar Jahren - oder war es eine Friseurin? Wenn ich dem nachgegeben hätte, wäre ich heute nahezu kahl. "Mit grauen Haaren sieht man älter aus!" habe ich mir dann später einmal von einer blonden Dame gleichen Alters sagen lassen müssen. Sie hat es allgemein formuliert, aber wohl mich damit gemeint. In einer langweiligen Konferenz ist mir vor Jahren dann einmal aufgefallen, dass außer mir keine einzige (!) Kollegin graue Haare hatte. "Altersblond", "friedhofsblond" - vielleicht gibt es noch andere Bezeichnungen, die ich nicht kenne. Das alles ficht ...weiterlesen...


Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Aufgeschnappt | Kommentare (3)

Wann funktioniert ein Gerät nicht mehr? Natürlich dann, wenn man es dringend braucht. Ein Stapel Unterlagen sollte kopiert werden. Es blinkt. Papierstau! Gerät ausschalten, zur Vorsicht noch einnmal die Gebrauchsanweisung lesen, Gerät öffnen, Papier entfernen - wenn denn Papier dagewesen wäre. Gerät einschalten. Es zeigt immer noch einen Papierstau an! Nicht richtig hingesehen!? Noch einmal alles von vorn, dieses Mal unter zur Hilfenahme einer Taschenlampe. Doch auch mit Beleuchtung ist von Papier nichts zu sehen. Also: Gerät einpacken und zum Händler fahren, bei dem es mein Mann gekauft hat. Dort begrüßt mich die Verkäuferin mit der Bemerkung: - Was haben Sie denn da für ein ...weiterlesen...


Mittwoch, 1. Oktober 2008 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Rezensionen | Kommentare (3)

Die Konfrontation mit der unmittelbar bevorstehenden Endlichkeit der eigenen Eltern macht nachdenklich, reißt alte Wunden wieder auf und ist Möglichkeit, Anlass, eine Bestandsaufnahme zu machen, das Verhältnis zu klären, Ungesagtes, wenn möglich zu sagen, Dankbarkeit zu empfinden, vielleicht auch zu verzeihen und sich klar zu machen, dass Eltern (wie man selbst) in ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten begrenzt sind, auch wenn sie sich das selbst gegenüber und schon gar nicht den "Kindern" gegenüber zugegeben haben. In "Ein sanfter Tod" schildert Simone de Beauvoir, wie sie tagelang am Bett ihrer krebskranken Mutter gewacht hat. Sie beleuchtet in der Retrospektive ihr Verhältnis zur Mutter, ...weiterlesen...