Freitag, 16. Januar 2009 | Kategorie: Alltägliches, Denk-Würdiges, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte |
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Es gibt Worte, die einfach nur Worte bleiben.
Es gibt Worte, die wirksames Handeln nach sich ziehen:
Ich kann
Ich will
Ich werde
Ich entscheide mich.
Voraussetzung ist: Erst einmal annehmen, was ist und wie es ist und sich positiv darauf einstellen, indem man das, was ist, als Möglichkeit für persönliche Entwicklung und Wachstum ansieht und dafür auch die Verantwortung übernimmt.
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Donnerstag, 15. Januar 2009 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte |
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"Leute, geht zur Krebsvorsorge!"
als Aufruf auf der Todesanzeige ist schon ungewöhnlich, genauso unkonventionell wie der Verstorbene, ein Kollege, mit dem ich den Stress des Referendariats geteilt habe, denn wir hatten sowohl die gleiche Fächerkombination als auch die gleiche Ausbildungsschule. Wir haben sogar an der gleichen Uni studiert. Allerdings sind wir uns dort nicht wirklich über den Weg gelaufen. Die erste Begegnung mit ihm hatte ich während der Prüfungen zum ersten Staatsexamen. Aufgefallen ist er mir, als er etwas aus dem Futter seines Jacketts "zauberte". Proviant war es mit Sicherheit nicht.
Wir sind immer aufgefallen: Er mit seinen Cowboy-Stiefeln ich mit meiner ...
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Dienstag, 13. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Gedichte, Worte, Zitate |
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An folgende "Autobiographie" musste vor ein paar Tagen denken, als ich erneut über das Thema "Schuld", "Verantwortung" und "Ehrlichkeit" nachdachte. Solange man die Schuld, die Verantwortung für das eigene Leben bei anderen sucht, solange wird man gelebt, solange jammert man und will nichts verändern, weil man Veränderungen von anderen erwartet.
Vor Jahren habe ich einmal den Satz gehört: Wer jammert, will nichts verändern.
Er hat mich aufhorchen und nachdenklich werden lassen. Sicher sind Jammern, Selbstmitleid und Schwäche zeigen notwendig, sinnvoll und wichtig. Nur: dabei belassen sollte man es nicht. Wenn einen das gleiche Loch in der Straße magisch anzieht, dann muss man ...
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Montag, 12. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen |
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Gewidmet ist dieser Roman allen, die während des Nazi Terrors im polnischen Widerstand gekämpft haben.
Er beginnt in Buenos Aires, in der Gegenwart. Adrian Hartmann, ein reicher Juwelier, wird während seiner morgendlichen Joggingtour von einem Dobermann angefallen und anschließend durch Schüsse ermordet. In New York besucht Mary Dunn Dr. John Sukow, der glaubt, sie zu kennen. In der Hand hält sie eine Ausgabe des Buenos Aires Herald, mit der Ermordung Adrian Hartmanns als Aufmacher.
Und schon kennt der Leser die Hauptpersonen und der erfahrene unter ihnen weiß, dass der eigentliche, im Dezember 1941 beginnende Roman, aufklären wird, um wen es sich bei ...
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Sonntag, 11. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate |
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In der Welt gibt es Schmiegsameres und Zarteres
Nicht als das Wasser.
Aber im Angreifen des Harten und Starren
Gibt es nichts, was es überteffen könnte.
Es gibt wohl nichts, wodurch es zu ersetzen wäre.
Darum:
Biegsam besiegt Starr,
Zart besiegt Hart;
Jeder in der Welt weiß das,
Aber keiner kann danach handeln.
(Auszug aus dem achtunsiebzigsten Spruch v. Lao-Tse)
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Samstag, 10. Januar 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate |
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"Vierzig Jahre hatte ich mich mit Johns Augen gesehen. Ich wurde nicht älter. In diesem Jahr habe ich mich zum ersten Mal ... mit den Augen anderer gesehen. In diesem Jahr habe ich zum erstenmal seit meinem neunundzwanzigsten Lebensjahr bemerkt, daß ich in der Vorstellung, die ich von mir hatte, sehr viel jünger war."
(aus: Joan Didion, Das Jahr magischen Denkens, Berlin 2008, S. 219)
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Freitag, 9. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen |
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Fast wäre Weihnachten zu einer "Katastrophe" geworden: kein Buch auf dem Gabentisch! Am ersten Weihnachtstag konnte ich entspannt aufatmen: Ich bekam sogar einen Doppelband geschenkt! Der landete sogleich in meiner Büchertasche (ihr erinnert euch?).
Inspektor Rebus hat es in "Verborgene Muster" scheinbar mit einem Serienmörder zu tun, denn innerhalb kurzer Zeit sind zwei Mädchen ermordet aufgefunden worden, ein drittes ist verschwunden. Die Fälle weisen einige Ähnlichkeiten auf, doch die Opfer scheinen keine Gemeinsamkeiten zu haben. Er selbst bekommt merkwürdige "Briefe", legt sie im Geiste aber - ohne Verbindung mit den zu bearbeitenden Fällen - unter "Spinnereien" ab. Er ist auch ein ...
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Donnerstag, 8. Januar 2009 | Kategorie: Aufgeschnappt, Rezensionen, Zitate |
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"Man braucht Rückgrat, um so zu leben, wie man will." -
Ein Satz, gesprochen von Kate Winslet zu Leonardo DiCaprio in der Filmvorschau "Zeiten des Aufruhrs". Der Film läuft am 15. Januar in den Kinos an. Mehr Infomationen findet ihr bei Hundertachzehn.
Also: Gehen wir ins Kino und zeigen anschließend Rückgrat! So wir denn noch eins haben, was funktionsfähig ist. Ob dann was passiert? Wenn ja - was? Oder haben wir vergessen, wie wir leben woll(t)en?
Kennen wir noch unsere Träume?
Wenn nicht, müssten wir erst das Träumen wieder lernen, um dann Rückgrat zeigen zu können. Wächst das Rückgrat mit den Träumen? Braucht es ...
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Mittwoch, 7. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen |
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751 Seiten überragende Spannung verspricht der zweite Teil der als Triologie angelegte Krimi von Stieg Larsson. Schon gleich nach dem Lesen von "Verblendung" , des ersten Bandes, hätte ich mir gerne den zweiten vorgenommen. Doch Krimis lese ich grundsätzlich nur als Taschenbuchausgaben. Also hieß es warten.
Auf Langeoog hatte ich nun Zeit und Gelegenheit. Und ich habe fast pausenlos gelesen. Spannend ist die Geschichte von Lisbeth Salander, die in den Verdacht gerät, drei Menschen auf brutale Weise getötet, ja fast schon hingerichtet zu haben. Die Polizei ist von ihr als Täterin überzeugt, vor allem traut sie ihr diese Morde auch zu ...
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Dienstag, 6. Januar 2009 | Kategorie: Rezensionen |
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Der Titel dieses Bändchens ist in jeder Hinsicht irreführend, denn es sind eher keine Geschichten speziell für Kinder, sondern sieben Geschichten von mehr oder weniger alten Männern, die eines gemeinsam haben, so unterschiedlich sie auch sonst sind: Sie sind alle ein wenig einsam und ver-rückt, gemessen an den Maßstäben normaler Erwachsener. Insofern sind es vielleicht doch Geschichten für Kinder, die ja in ihrer Fantasie eigene Welten mit eigenen Gesetzten entstehen lassen, wie der Mann in der recht bekannten Erzählung "Ein Tisch ist ein Tisch". Er erfindet seine eigene Sprache, weil ihm sein Leben zu eintönig und einsam ist. Das Erfinden, ...
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