Fastenzeit oder: Am Aschermittwoch ist alles vorbei!?
Fastenzeit – Verzicht auf etwas Gewohntes oder der Beginn von etwas Neuem?
Als Kinder war Fastenzeit der (erzwungene) Verzicht auf Süßigkeiten. Warum das sinnvoll sein sollte, weiß ich nicht (mehr). Im besten Fall verhinderte das Durchhalten den späteren Absturz in die Hölle, in der man als Kind per se schon immer mit einem Bein stand.
Die Fastenzeit als eine Zeitspanne, in der man seine Gewohnheiten, seine Lebensstrategien überdenken und korrigieren, vielleicht auch erst einmal registrieren und auf ihre (Alltags-)Tauglichkeit überprüfen kann, um sie dann gegen neue, sinnvollere einzutauschen, das wäre bedenkenswert, wäre es doch eine Möglichkeit des Wandels, der Entwicklung.
So könnte Fastenzeit für jemanden sogar der Verzicht darauf sein, nicht wie bisher stets auf den Mangel zu schauen, sondern bewusst die Fülle, den Reichtum seines Lebens wahrzunehmen. Vielleicht muss er dann dafür auch auf diverse Süchte verzichten, um seine Träume wieder mitzubekommen und nach Möglichkeiten der Umsetzung zu suchen. Vielleicht ist Fastenzeit dann sogar ein lustvoller Gewinn.

schön geschrieben- träum- diese möglichkeiten- und all das schon einige male erlebt, dieses leichter werden, es eröffnet neues leben!
besonders dein wörtchen “kann” hat mir gefallen!
…bewusst die Fülle, den Reichtum seines Lebens wahrzunehmen…
Besuch im eigenen, gut bestückten Weinkeller und Verzicht auf Besuch in der Kneipe mit ihrem Säuerling
meinst Du das?
excuses, eher nicht, Besuche in (verräucherten) Kneipen ist eher nicht mein Ding.
Also meinst Du doch lieber bewusst die Fülle im Weinkeller wahrnehmen.
Einverstanden mit dieser Fastenzeit.
LG