Sonntag, 15. Februar 2009

Ein Erdbeben ist ein erschütterndes Ereignis für die davon betroffenen Menschen, die oftmals bis in ihre Träume hinein mit den Ereignissen zu kämpfen haben. In den Erzählungen Murakamis geht es um Menschen aller Altersstufen, die auf höchst unterschiedliche Art und Weise mit den Auswirkungen der Erdbeben in Kyoto und Kobe zu tun haben. Schlangen, ein riesiger Frosch, der gegen einen Erdbeben auslösenden unterirdischen Wurm kämpft und dabei auf die Hilfe eines Menschen angewiesen ist, bevölkern geheimnisvoll die Geschichten. Da zweifelt nicht nur die kleine Sara, ob die Geschichte, die ihr Junpei erzählt, so passiert sein kann. Auch der (erwachsene) Leser bleibt ...weiterlesen...


Samstag, 14. Februar 2009

War seit Ewigkeiten mal wieder im Kino. An der Kasse habe ich dann meine Kino-Card vorgezeigt, die nach meiner Rechnung zu einer Freikarte geführt hätte. Wenn, tja wenn die Karte nicht schon vor 5 (!) Jahren abgelaufen gewesen wäre. "Manche schaffen's schneller!" , war der nette Kommentar des Kassierers. Der Film "International" hat mich nicht wirklich umgehauen, trotz Armin Müller-Stahl: zuviel Action, zuviel Blut, zuviel Hektik. Teilweise hatte ich Probleme mit der Kameraführung, wenn man blitzschnell auf die Dächer gehievt wurde und von ganz oben herunter schauen musste. Ich habe nämlich leichte Höhenangst. Vielleicht hätte ich in "Effi Briest" gehen sollen, ...weiterlesen...


Freitag, 13. Februar 2009

Wer denkt schon über seine Wirbelsäule nach, außer wenn der Rücken wehtut? Sieht man sich den Begriff einmal näher an, hat man es mit  einem Paradoxon zu tun: "Wirbel" stehen für Beweglichkeit und Lebendigkeit, "Säule" dagegen für Standfestigkeit und Starre. Also vereint die Wirbelsäule auf wunderbare Art und Weise Beweglichkeit mit Standfestigkeit, wenn, ja wenn es nicht irgendwo klemmt oder piekst. Deshalb sollte man sich Beweglichkeit für eine gute Standfestigkeit im Leben bewahren. Das Ergebnis ist dann Lebendigkeit, die Fähigkeit, mal beharrlich und mal beweglich agieren zu können. weiterlesen...


Mittwoch, 11. Februar 2009

"mutwillig" - aus Absicht, provozierender Boshaftigkeit, Leichtfertigkeit geschehend. Das ist die Bedeutung des Wortes laut Duden. Weshalb ist das Wort so negativ besetzt? Setzt es sich doch aus "Mut" und "Willen" zusammen. Und richten die in Zusammenarbeit immer nur Negatives an? weiterlesen...


Montag, 9. Februar 2009

An diesen Reklame-Satz fühlte ich mich erinnert, als ich heute Abend ein Interview mit dem designierten Wirtschaftsminister zu, nicht von (!), Guttenberg hörte. Ob das als Qualifikation für die Leitung eines Wirschaftsministeriums in Krisenzeiten ausreicht? Doch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Vielleicht machen ja seine angekündigte Tatkraft und Leidenschaft fehlende Erfahrungen wett. Die Jungen, Engagierten an die Macht!? - Ob es gutgeht, auf den Guttenberg-Effekt zu warten? Und was ist das überhaupt? Schaun'mer mal! Fortune wünsch' ich ihm und uns allemal. weiterlesen...


Montag, 9. Februar 2009

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, das sich etwas ändert." (Albert Einstein) weiterlesen...


Sonntag, 8. Februar 2009

Der gestrige Rosa-Roth Krimi "Das Mädchen aus Sumy" war einfach nur langweilig. Wenn die Befindlichkeit der Kommissarin und die ihres Mitarbeiters eher Thema ist als die Aufklärung eines Verbrechens, von dem der Zuschauer schon vor  den Ermittlern weiß, dass es ein Unfall war, dann sollte Rosa Roth sich wirklich eine Auszeit nehmen und sich nicht für unersetzlich halten. weiterlesen...


Sonntag, 8. Februar 2009

Nach der Sendung "37°" im ZDF am 3.2.09 habe ich mich gefragt: Wie wäre es mit einer Sendung: "Lehrer für Schweden", in der gezeigt würde, dass und wie die Arbeit von Lehrern in Schweden wertgeschätzt wird, wie Lehrer ihre Arbeit auf sinnvolle und befriedigende  Art und Weise, d.h. für Lehrer, Schüler und Eltern sinnvoll, ausüben, die nach der Arbeit nicht einfach "fertig" sind, sondern noch genug Energie und Zeit haben, Freizeit zu genießen und/ oder ein glückliches Freizeit- und Privatleben zu führen- mit genug Energie und Ruhe fü ihre Arbeit? In der Hinsicht arbeitet man in Deutschland in einer - Wüste. weiterlesen...


Samstag, 7. Februar 2009

Aus der Sicht Brunos, neujähriger Sohn eines ranghohen Offiziers, wird zunächst der Umzug von Berlin nach  Ausch-Wisch geschildert, wie Bruno die polnische Stadt ausspricht. Er findet seine neue Situation schlecht: getrennt von seinen Freunden, angewiesen auf die Gesellschaft seiner "blöden" Schwester, mit einem Privatlehrer, der ihn überwiegend in Geschichte unterrichtet, in einem viel zu kleinen Haus, das seinem Forscherddrang keinen Raum lässt, fühlt er sich einsam. Denn aus der Welt der Erwachsenen ist er ebenfalls ausgeschlossen, zumal die Dienstboten nicht mit ihm reden dürfen und dieses Verbot nur mit offensichtlicher Angst übertreten, wenn sie sich davon überzeugt haben, dass kein ...weiterlesen...


Donnerstag, 5. Februar 2009

Wer frisst beim "Lochfraß" was? Und wie schmecken Löcher? - Lochfraß - eine geeignete Frühjahrskur oder Diät gegen Hüftgold? Nein, dann wäre es ja Hüftgoldfraß oder -schmelze! weiterlesen...