Mittwoch, 8. April 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Auf die Erklärung der neuen Statistik über die Anzahl der Geburten im letzten Jahr bin ich doch sehr gespannt. Den (vermeintlichen) Anstieg konnte sich Frau v.d. Leyen ja schnell als Erfolg anrechnen. Aber vielleicht gibt's ja auch gar kein Statement! weiterlesen...


Mittwoch, 8. April 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

Eine Anzeige, in der Mieter für drei Wohnungen in einer renovierungsbedürfigen Hamburger Villa gesucht werden, führt drei sehr unterschiedliche Frauen zusammen: Stella, die Architektin, Leonie, die Reisekauffrau, die nicht gerne verreist, und Nina, die Floristin mit grünem Daumen und einem Händchen für Inneneinrichtung. Die Handlung ist insgesamt seicht und derart überschaubar, dass das Lesen keine Überraschung bereit hält. Ähnlich wie in Heftchenromanen, nur etwas moderner (als die, die ich als Kind mal in die Hände bekommen habe oder habe ich sie ind den Siebzigern im Unterricht analysieren lassen?), sind alle irgendwie unglücklich mit ihrer Situation, haben romantische oder emanzipatorisch angehauchte ...weiterlesen...


Dienstag, 7. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

China Keitetsis Autobiografie mit dem Untertitel "Mein Leben als Kindersoldatin" ist zum einen der Versuch, über das Schicksal von Kindersoldaten in vielen Ländern Afrikas aufzuklären, verbunden mit der Hoffnung, dass sie in Zukunft überflüssig werden. Zum anderen ist es der Versuch, die traumatischen Erlebnissen, die breits in der frühen Kindheit eingesetzt haben, zu verarbeiten und nicht innerlich daran zugrunde zu gehen. Keitetsi schreibt, wie sie als kleines Kind sowohl vom Vater als auch von der Großmutter und der neuen Frau des Vaters brutal schon für Nichtigkeiten verprügel wird, so dass sie mehrfach auch Knochenbrüche erleidet, mit dem Entzug von Essen ...weiterlesen...


Montag, 6. April 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (2)

Die dreizehnjährige Anna Fitzgerald will nicht länger "Ersatzteillager" ihrer leukämiekranken Schwester Kate sein, die dann aber unweigerlich sterben wird, da sie ohne eine Nierentrasplantation keine Überlebenschance hat. Anna liebt ihre Schwester, will aber ihr Leben leben, Hockey spielen, mit Gleichaltrigen ins Ferienlager fahren und nicht immer wieder wegen Kate ins Krankenhaus müssen, um Knochenmark zu spenden. Sie beschließt - zum Entsetzten ihrer Eltern - einen Anwalt damit zu beauftragen, vor Gericht ihr Recht auf Selbstbestimmung in medizinischen Fragen, also auch eine Verweigerung der Transplantation durchzusetzten. Der Roman befasst sich aus der Perspektive der jeweils Betroffen und am Geschehen teilhabenden Personen mit ...weiterlesen...


Montag, 6. April 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen." (Anais Nin) Diese Aussage betrifft sicher nicht nur die Knospen in der freien Natur. Mit Obama würde man lächelnd ausrufen: "Yes, we/I can" und nikemäßig: "Just do it" auf deutsch: Nur Mut, du schaffst es schon. Besser zu blühen, die Welt draußen erleben als vertrocknet in seiner Schutzhülle zu verharren und klein und mickrig abzufallen. Was soll schon passieren? weiterlesen...