Engellieder Rilkes (1)
Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.
Da hab ich ihm seine Himmmel gegeben, -
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt …
(Rainer Maria Rilke)

Das hat so etwas Sanftes, Zärtliches, Behutsames…
Und es ist Trost und Anweisung zugleich.
Liebe Grüsse,
Brigitte
[...] im Kreuz Verlag erschienen CD verdanke ich die Entdeckung der Engel-Gedichte Rilkes, von denen ich einige wunderschön finde und für euch zum Lesen abgedruckt [...]
Vielen Dank.
Das hier – ist wunderschön.
Jomana