Freitag, 31. Juli 2009

Als Studentin habe ich Peter Zadeks Wirken am Schauspielhaus in Bochum erlebt. Er wird mir stets als der Regisseur in Erinnerung bleiben, in dessen Stück immer wenigstens eine Nackte auftauchte. weiterlesen...


Donnerstag, 30. Juli 2009

Ein Buchhändleralltag geht zu Ende. Beim Sichten meiner Blogroll (auch dort hat mich das Aufräumfieber gepackt, die Lust, zu entsorgen, Neues zu finden) habe ich gedacht, ich lösche den Blog von aci, der Buchhändlerin, weil sich dort sehr lange nichts mehr getan hatte. Die Freude auf einen neuen Eintrag wurde immer wieder enttäuscht. Das ist auf Dauer nicht so schön. Dann las ich, dass sie selbst diesen Blog  aufgibt, da sie umzieht und sich auf die andere, die Verlagsseite begibt. Danke für die vielen köstlichen Einträge, danke für den Spaß, den ich dabei hatte, danke auch für die Tränen, die  dabei ...weiterlesen...


Donnerstag, 30. Juli 2009

Und wieder ist ein Kind durch die "Maschen gefallen", so oder ähnlich lautete gestern in den Nachrichten die Meldung über das weggesperrte, vernachlässigte Kind, das den Behörden wohl bekannt war, das aber dennoch niemand vermisst und gesucht hat. Wie oft noch solche Nachrichten? Und warum? Zu mühsam,  Kompetenzgerangel, zu wenig Geld für zu wenig Personal? Weil es woanders verschleudert wird? weiterlesen...


Donnerstag, 30. Juli 2009

- Seniorenkino: Mo., 15.00 Uhr                             (ab 12 J.) Ricky - Steinmeiers neue Hoffnungsträgerin positive Eigenschaften für die Politik: jung, Mutter, Ostdeutsche (wie anspruchslos sind deutsche Wähler eigentlich oder wie reduzierend Journalisten?) - Neun Monate hab ich Mama geärgert, jetzt ist Papa dran! (Schwangerschaft als neunmonatiges Ärgernis? Ja, ich weiß, soll witzig sein!) weiterlesen...


Mittwoch, 29. Juli 2009

Was man beim Aufräumen und "Ausmisten" so alles entdeckt: "Leben heißt Erfahrungen machen. Innerhalb von Gewohnheiten kann nichts Neues entdeckt werden." steht auf einem aufbewahrten Schnipsel (Verfasser vermutl. W. Sprenger). (Ur-)Alte Unterrichtsaufzeichnungen, die man glaubte noch einmal brauchen zu können! Ich habe fast nie auf solche zurückgegriffen, war mir selbst zu langweilig! Zeitungsausschnitte, eine komplette Hängemappe mit ausgeschnittenen Gedichten, gesammelte Sprüche und Weisheiten, Klassen-, Zensurenlisten . Vieles habe ich einfach in die "Tonne" gekloppt, nur Büroklammern, (Klarsicht-)Folien entfernt - der dadurch entstandene Vorrat reicht jetzt erst einmal wieder. Einiges habe ich zum Durchsehen an die Seite gelegt, einige Namen haben Gesichter in Erinnerung gerufen ...weiterlesen...


Dienstag, 28. Juli 2009

Wer oder was sind die Aristokraten unter den Campern? Es sind diejenigen, die ihren Standplatz - nach Jahren - in der ersten Reihe haben, mit Blick auf's Wasser, weil sie dran sind (Prinzip der Beamtenbeförderung). (Aussage eines Campers während eines Interviews) weiterlesen...


Dienstag, 28. Juli 2009

Es klingelt an der Tür, eine Sechzehnjährige aus der Nachbarschaft steht mit dem Trecker ihres Vaters vor der Tür, übers ganze Gesicht strahlend: "Haste Lust mitzufahren, habe heute meinen Führerschein erhalten." Ja, Lust habe ich, ein wenig bange bin ich schon, aber was kann mit einem Trecker bei max. 30 kam schon passieren? - Eben. Also fahren wir durch Speckhorn! Sie ist eine der wenigen jungen Frauen, die in einem Dreiwochenkurs ihren Treckerfürherschein gemacht hat, blöde Sprüche der Ausbilder inklusive, noch die gleichen, die ich schon in der Fahrschule gehört habe. In manchen Bereichen brauchen Männer offensichtlich immer noch länger, bis sie Frauen ...weiterlesen...


Montag, 27. Juli 2009

"Das Gedicht ist eine Art Paradies, wo unerwartete Worte friedlich beieinander sind wie Wolf und Lamm." (Hilde Domin, sie wäre heute 100 Jahre alt geworden) Eine lesenswerte Würdigung Hilde Domins findet ihr bei Rosadora. In "Emma" hat Ulla Hahn zu Hilde Domins 100. Geburtstag eine Homage geschrieben. weiterlesen...


Sonntag, 26. Juli 2009

In der Sendung "Mitten im Leben schreib' ich dir", Wiederholung heute Abend im WDR 5 um 22.35, geht es um die - fast ausgestorbene - Kultur des Briefeschreibens. Ich bin häufig in eigene Gedanken abgedriftet, wohl wissend, dass ich in einem Aufräumanfall eine Menge alter Briefe weggeschmissen habe. Doch immer wieder denke ich mit Wehmut daran, so als hätte ich auch einen Teil meines Lebens entsorgt. (Ent-sorgung dürfte aber doch keine Wehmut, sondern eher Erleichterung auslösen. Weshalb hat dieses Verb dann einen solch negativen Beigeschmack?) Hebt ihr alle/alte Briefe auf? Doch was soll damit passieren, wenn's uns als Adressaten nicht mehr ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. Juli 2009

"Ist heute ein guter Museumstag?" Mit dieser Frage beginnt die Geschichte einer ungewöhnlichen (Arbeits-) Beziehung zwischen Thomas und Joe, die später zur Freundschaft wird. Thomas ist ein erfolgreicher Unternehmer, der sein Unternehmen auf ungewöhnlichen Prinzipien aufgebaut hat. Wichtigstes Prinzip ist, dass seine Mitarbeiter ihre Arbeit als erfüllend und im Einklang mit ihren "big five for life" erfahren, also den fünf Dingen, die jemand tun, sehen oder erleben möchte, bevor er stirbt. Dieses Prinzip wird auf allen Ebenen seines Unternehmens angewendet, sodass jeder mit seiner Arbeit seinen persönlichen Zweck der Existenz verwirklichen kann, somit auch nicht für Thomas arbeitet, sondern mit ihm. ...weiterlesen...