Schwiegerfreundin

Wie wär’s mit der Bezeichnung “Schwiegerfeundin” statt: Freundin meines Sohnes? Ungewöhnlich, aber auf jeden Fall kürzer. Den Begriff habe ich heute in der Kunstwerkstatt am Hellweg aufgeschnappt, als bekannt gegeben wurde, dass der Sohn des Hauses und seine Freundin ein spanisches Buffet vorbereitet hatten, das im Anschluss an Beethovens Klaviersonaten eingenommen werden konnte.

Datum: 5. Juli 2009
Themengebiet: Aufgeschnappt, Worte Trackback: Trackback-URL
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4 Kommentare

  1. Quer | Montag, 6. Juli 2009 6:39
    1

    Tönt zwar ungewohnt, aber irgendwie plausibel.

    Und in gewisser Weise sollte die Freundin des Sohnes ja auch zur Freundin der Mutter werden… (Die Bezeichnung nimmt das voraus. Und darin liegt dann wieder eine gewisse Problematik.)

    Eine unproblematische Woche wünscht dir
    Brigitte

  2. seelenruhig | Dienstag, 7. Juli 2009 7:08
    2

    Da muss ich lächeln – denn dieser Begriff war in meinem Elternhaus auch usus.

    Klingt nett – so warm, in die Familie mit aufnehmend… wenn Eltern von Kindern junger Erwachsener schon sehr viele verschiedene junge Menschen in ihr Herz schließen – um sich dann wieder und wieder neuen zuwenden zu müssen …

    liebe Grüße von ELlen

  3. Ken Rasmussen | Mittwoch, 20. April 2011 8:53
    3

    In 1978 habe ich (Amerikaner in Wien) angefangen, die Lebensgefährte meines
    zukünftigen Schwiergervaters als “Schwiegerfreundin” zu bezeichen. Sie redete
    überall im Supermakrt und im Josefstadt Theater über diese Bezeichnung.
    Ich finde auch die neuen Deutungen für die jüngere Generation voll in Ordnung

  4. mona lisa | Mittwoch, 20. April 2011 18:40
    4

    Amerikaner in Wien mit skandinavischem (?) Nachnamen – eine interessante Kombination!

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