Aus der Haut fahren
“Wer aus der Haut fährt, muss sehen, wie er wieder hineinkommt.”
(Hellmut Walters)
Daran musste ich denken, als ich vor ein paar Tagen getankt habe, und mein Vordermann nach dem Motto geparkt hatte: Hauptsache ich habe Platz.
Statt sich für sein wenig rücksichtsvolles, umsichtiges Verhalten zu entschuldigen, hat er mich auf unflätigste Art und Weise beschimpft. Unfähig, etwas zu erwidern (und das heißt schon was), bin ich ganz ruhig geblieben, habe nur gelacht und ihm zugewunken.
Wie lange er wohl gebraucht hat, bis er wieder in seiner Haut steckte?

Du wolltest doch nicht etwa an ihm vorbei????
Wärst du an dem Tag schlecht drauf gewesen, hätte es auch einen Tankstellenkrieg geben können. Dann hätte der Mann vielleicht noch Tage lang nach möglichen Antworten gesucht, die er dir hätte geben können, sollen, müssen. Aber egal wie und warum, das Ergebnis zählt.
Vielleicht handelt dieser Mann das nächste mal so, wie du.
Wir ändern, indem wir vorleben. Jeder still für sich.
Nicht weniger, und nicht mehr.
Und vielleicht haben wir dann schon in 10000 Jahren eine etwas bessere Welt.
Menachem, mit der “Gewissheit” lässt sich leicht warten!
Gefällt mir, außer,-außer,-außerordentlich gut.
Das Warten oder die Gewissheit?
In der Gewissheit liegt für mich auch die Zuversicht. Auch wenn wir heute nicht wissen, wie es einmal sein wird, so ist es das Vertrauen, das sich alles zum Rechten “richten” wird.