Mittwoch, 30. September 2009

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. (Rainer Maria Rilke) Voller Dankbarkeit für den schönen Sommer mit all seinen Facetten und einer Wehmut, die sich beim Abschiednehmen stets einstellt. Doch was antwortet der ...weiterlesen...


Mittwoch, 30. September 2009

Was man beim Einkaufen so alles erleben kann! Mein Sohn braucht eine neue Matratze. In einem Geschäft wurde uns ein Sonderangebot in Aussicht gestellt, was allerdings erst in 14 Tagen zum Angebotspreis zu haben wäre, bei "Vollanzahlung". Das Wort ist ja wohl ein Widerspruch in sich!? Wahrscheinlich meinte er, wir sollten den vollen Angebotspreis schon jetzt zahlen, Lieferung dann in 14 Tagen, wenn das Angebot offiziell ist. weiterlesen...


Dienstag, 29. September 2009

ZWEI Schweigend saß der alte Indianer mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Die Bäume standen wie dunkle Schatten, das Feuer knackte und die Flammen züngelten in den Himmel. Nach einer langen Weile sagte der Alte: "Manchmal fühle ich mich, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere aber ist liebevoll, sanft und mitfühlend." "Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge. "Der, den ich füttere", antwortete der Alte. (gelesen in: Andere Zeiten, Magazin zum Kirchenjahr) weiterlesen...


Dienstag, 29. September 2009

Nein, keine Phantasie, sondern blühende Wirklichkeit. Stutzen musste ich schon, als ich unterwegs von ferne ein gelbes Feld sah, das so letzte Woche noch nicht zu erkennen war. Zweite Rapsblühte? Nein. Ein Sonnenblumenfeld, das letzte Woche wohl auch schon da war, allerdings noch grün! Daher habe ich es nicht wirklich wahrgenommen. weiterlesen...


Dienstag, 29. September 2009

"Wir sehen die Dinge nicht so wie sie sind, wie sehen sie so, wie wir sind." (Anais Nin) Und wie sind wir? Jeden Tag ein wenig anders? Auf jeden Fall, jeden Tag ein wenig älter! erfahrener? weiterlesen...


Sonntag, 27. September 2009

Immer wieder wurde auf die Möglichkeit hingewiesen über einen Wahlomat Entscheidungshilfen für die Bundestagswahlen zu bekommen. Doch Vorsicht! Gibt man über google nur "Wahlomat" ein, kann es passieren, dass man z.B. hier landet. Die Seite weist zwar ein dem  Logo der Bundszentrale für politische Bildung ähnliches Logo auf, doch sollte man sich hüten, über diese Seite Informationen abzufragen. Es sei denn, man möchte für diese Informationen bezahlen und gleichzeitig dem Abschluss eines Vertrages mit 24 Monaten Laufzeit zustimmen, korrekt nachzulesen unter den Nutzungsbedingungen. Ob das rechtlich zulässig ist, kann ich nicht beurteilen. Ich halte es zumindest für grenzwertig. Aber als müdiger ...weiterlesen...


Samstag, 26. September 2009

Wahlplakate pflastern ganze Straßenzüge zu. Manchmal frage ich mich, ob wirklich Masse statt Klasse zählt. Je länge die Plakate hängen, desto mehr entdecken manche ihre "kreativen" Malkünste. Blöd und einfallslos finde ich Plakate, auf denen einfach nur Zähne geschwärzt, diverse Bärte aufgemalt sind. Immer mehr Politikerkonterfeis aller Parteien weisen mittlerweile kleine roten Clownnasen auf. Hatte ich irgendwo schon gesehen: hier weiterlesen...


Freitag, 25. September 2009

Und wieder ein erster Eindruck. Die ersten Sätze gefällig? "Mein kleines Werk soll eine Lücke füllen. Als ausübender Armer bin ich schon lange auf der Suche nach einem Handbuch, einer Art Gebrauchsanweisung für die Armen, nach einem Wegweiser, wie man diesen Zustand mit Würde und ohne besondere Erschütterung des Nervensystems ertragen kann, einem Ratgeber für Menschen mit geringem Einkommen in kritischen Lebenslagen." (aus: Sándor Márai, Schule der Armen, Ein Leitfaden für Menschen mit geringem Einkommen, S. 7) weiterlesen...


Freitag, 25. September 2009

" 'Kommen Sie herein, Herr Doktor. Ja, hier sind Sie richtig. Ja, ich habe Sie angerufen, mein Mann hatte einen Unfall. Ja, ich glaube, es ist ein schlimmer Unfall, ein sehr schlimmer sogar. ... Dort liegt er, neben dem Bett, auf dem Teppich. In seinem Schädel steckt eine Axt. Wollen Sie ihn untersuchen? Ja, untersuchen Sie ihn ruhig. Das ist wirklich ein dummer Unfall, nicht wahr? Er ist im Schlaf aus dem Bett gerollt und auf die Axt gefallen.' " (aus: Agota Kristof, Irgendwo, Nouvelles, S. 7) Wer wollte da nicht weiterlesen und wissen, wie die mit "Die Axt" titulierte Nouvelle ausgeht? weiterlesen...


Mittwoch, 23. September 2009

"Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren." (Immanuel Kant) Doch wie viele nehmen nicht einmal das Urteil des Gewissens wahr? weiterlesen...