Samstag, 31. Oktober 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (4)

Wir haben lange nach einem für uns passendem Haus gesucht. Klar war, wir wollten in diesem Stadtteil bleiben, in einem Haus, das groß genug für zwei sich liebende und streitende, westfälische Dickschädel ist. Ich wollte immer  in einem weißes Haus wohnen. "Da muss man ständig streichen, was mit Arbeit und Kosten verbunden ist". Für meinen Mann kamen nur Klinker als Fassade in Frage - nahezu ohne Folgekosten. Nach einiger Zeit fanden wir ein passendes Haus, groß genug für zwei westfälische Dickschädel und: mit weißen Klinkern, aber zu teuer! Warten senkt den Preis - immer mit dem Risiko verbunden, dass einem andere zuvorkommen. Kam aber ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Wie die Frage eines niederländischen Journalisten nach der  Vertauenswürdigkeit Schäubles als Finanzminister Angela Merkel nahezu sprachlos macht, seht ihr hier. weiterlesen...


Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (1)

Den Roman Mankells als einen "Roman von existentieller Wucht" zu bezeichnen, wie man auf der Rückseite des Einbandes lesen kann, halte ich für ziemlich übertrieben. Es ist ein gut lesbarer, unterhaltsamer, auch nachdenklich machender Roman, vordergründig über einen Chirurgen, dem ein unverzeihlicher Fehler passiert ist, und der sich danach auf eine einsame Insel zurückzieht und mit Menschen nichts mehr zu tun haben will. "IMMER WENN es kalt ist, fühle ich mich einsamer." Doch dann steht auf einmal seine Jugendliebe Harriet vor ihm - todkrank - und sein Leben wendet sich - mit langsamen Schritten um hundertachtzig Grad, trotzt seines anfänglichen Sträubens. "Man ...weiterlesen...


Donnerstag, 29. Oktober 2009 | Kategorie: Merk-Würdiges | Kommentare (2)

Ausmisten - Befreiung oder Belastung? Ab und zu ist "Ausmisten"  Wohltat, Befreiung, Schaffung von neuem Raum, bzw. Raum für etwas Neues. Manchmal ist es allerdings sehr schmerzhaft,  wenn nämlich mit dem "Ausmisten" Gegenstände entsorgt werden müssen, die Erinnerungen pur gespeichert haben. Dann springt die Trauer einen so unvermittelt an, dass man ausgenockt ist. Etwa wenn man ein häßliches braunes Ungetüm von Frottestoff in die Hand nimmt, auf dem man nahezu ein Jahrzehnt den Sommer am Strand verbracht hat und zwar mit dem Menschen, mit dem man alt werden wollte. Wieder einmal ist Trauerarbeit zu leisten. Ich habe das Riesenliegehandtuch  in eine Fahrradwerkstatt gebracht, ...weiterlesen...


Montag, 26. Oktober 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte | Kommentare (0)

"Welche Regierung die beste sei?" Goethe wusste es offensichtlich: "Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren." weiterlesen...


Sonntag, 25. Oktober 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (3)

Abschied Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied. Vor meinem "Abflug" auf die "Insel fürs Leben" habe ich von einer Bekannten drei CD mit Rilke Gedichten und Texte geliehen bekommen. Welch eine Offenbarung! Ich hatte Zeit und Muße - und die braucht man/frau - mir die von so unterschiedlichen Künstlern vorgetragenen und mit Musik unterlegten Gedichte anzuhören. Richard Schönherz und Angelica Fleer haben es geschafft, so unterschiedliche Künstler wie Hannelore Elner, Mario Adorf, Nina Hagen, Xavier Naidoo, um nur einige zu nennen, für dieses Projekt zu begeistern. Viele der ...weiterlesen...


Samstag, 10. Oktober 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Zitate | Kommentare (3)

"Wir hätten alle mindestens eine Stunde Alleinsein am Tag nötig, um aufzufüllen und Atem zu schöpfen." (Maria Schell) Brauche ein wenig mehr davon, es war zuviel los in der letzten Zeit, bin kaum zum Lesen und Rezensieren gekommen, aber: Alles hat seine Zeit. weiterlesen...


Dienstag, 6. Oktober 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (7)

"Die nackte Wahrheit ist mir lieber als eine fesch gekleidete Lüge." (Ernst R. Hauschka) Da weiß man wenigstens, woran man ist. weiterlesen...


Donnerstag, 1. Oktober 2009 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Herbst Die Blätter fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...