Montag, 30. November 2009

Der Aesthet Wenn ich sitze, will ich nicht sitzen, wie mein Sitz-Fleisch möchte, sondern wie mein Sitz-Geist sich, säße er, den Stuhl sich flöchte. Der jedoch bedarf nicht viel, schätzt am Stuhl allein den Stil, überläßt den Zweck des Möbels ohne Grimm der Gier des Pöbels. (Christian Morgenstern, Galgenlieder) weiterlesen...


Montag, 30. November 2009

Was bringt wen dazu eine Haltestelle "Verlorener Sohn" zu nennen? weiterlesen...


Montag, 30. November 2009

Ja, ich weiß, über Herta Müller und diesen Roman ist soooo viel geschrieben worden. Deshalb werde ich euch mit einer "normalen" Rezension verschonen, es gibt so viele kluge, gut geschriebene, da braucht es meine nicht (mehr). Ich habe den Roman schon vor der Verleihung des Nobelpreises gekauft und angefangen zu lesen, weil mich die Romane Herta Müllers, vor allem aber ihre Sprache immer schon fasziniert haben. Nie leichte Kost, aber immer "Außer-gewöhnlich". So auch dieser Roman, der wenig äußere Handlung erzählt, sondern oftmals Assoziationen beschreibt, die der Häftling, ein junger Deutscher in Rumänien,  mit bestimmten Gebrauchsgegenständen im russischen Gefangenenlager und seiner Umgebung ...weiterlesen...


Sonntag, 29. November 2009

"Mensch, geh nur in dich selbst, denn nach dem Stein der Weisen darf man nicht erst in fremde Länder reisen." (Angelus Silesius) weiterlesen...


Sonntag, 29. November 2009

Der Titel, die Geschichte haben mich neugierig gemacht. Dass die katalanische Autorin als vom Holocaust nicht Betroffene sich an dieses Thema begeben hat, der Roman in 12 Ländern erscheint, hat mich dann dazu bewogen, ihn zu lesen. Der Pariser Musiker Climent lernt in Krakau die polnische Geigerin Regina kennen und ist von ihrem Spiel und dem besonderen Klang der Geige fasziniert. Von ihr erfährt er auch die Geschichte dieser Violnie, die ihr Onkel Daniel auf der Grundlage einer Wette zwischen dem Kommandanten Sauckel und dem experimentierfreudigen Doktor Rascher anfertigen musste. Diese Arbeit ist für ihn lebenswichtig im wahrsten Sinne des Wortes, ...weiterlesen...


Freitag, 27. November 2009

Ich weiß, daß mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus läßt genießen. (J.W.v.Goethe) weiterlesen...


Freitag, 27. November 2009

Bei Regen bringt mein Mann morgens die Kinder mit dem Auto zur Schule! Wie kommen sie sonst zur Schule? Mit dem Bus. Warum fahren sie bei Regen nicht mit dem Bus? Weil sie sonst nass werden. (Sind die Kinder aus Zucker oder bin ich eine Rabenmutter, dass meine Kinder auch bei Regen mit dem Bus gefahren sind? Ich wäre nicht einmal auf die Idee gekommen, sie zu bringen. ) weiterlesen...


Montag, 23. November 2009

"Unsere Ansprüche an die Vollkommenheit übertreffen bei weitem die Fähigkeit, sie zu erringen." (Manès Sperber) Wissen tun wir das alle, danach handeln ist schon schwieriger, der Perfektionismusdrang drängt zur Verwirklichung. weiterlesen...


Montag, 23. November 2009

Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und laß dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin. (Rainer Maria Rilke) Die CDs der Rilke Edition sind Ende der letzten Woche gekommen, mit sechs Rilke-Postkarten. Dieser Text ist einer davon. weiterlesen...


Dienstag, 17. November 2009

Mein Geburtstagskuchen ist ein Apfelkuchen - nach einem Rezept meiner Mutter - wenig Teig und Zucker, viele Äpfel (2kg), abgewandelt duch Rosinen, die meine Mutter nicht mag. Schon gestern habe ich ihn gebacken und ein großes Stück gegessen - ich weiß, macht man nicht, aber ich! Ein besonderer Hochgenuss ist es, wenn der Kuchen noch warm ist. Zum Frühstück heute ein zweites, großes Stück - ein wenig in Eile, da ich Termine hatte. Um so mehr habe ich mich dann auf ein genussvolles Stück am Nachmittag gefreut. Zu Hause bemerke ich zuerst den umgekippten Stuhl. Komisch!? Der Hund liegt in der Ecke auf ...weiterlesen...