Mittwoch, 4. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

Die Handlung dieses Münsterland-Krimis um Kommissar Hambrock, so der Untertitel des Romans, spielt in den Tagen der Schneekatastrophe vor einigen Jahren, in denen Schneemassen das Leben der betroffenen Menschen stark beeinträchtigten. Eine junge Frau wird vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Viele Indizien deuten auf Martin Probst, den entflohenen Häftling, der vor Jahren in der Gegend Klara Merschkötter vergewaltigt und ihr gedroht hat, er komme wieder, da sie ihn mit ihrer Aussage ins Gefängnis gebracht hat. Das Schneechaos behindert die Ermittlungen beträchtlich. Kommissar Hambrock ermittelt, indirekt persönlich betroffen, da Klaras Mutter eine frühere Freundin ist, zu der er sich immer noch hingezogen fühlt, ...weiterlesen...


Mittwoch, 4. November 2009 | Kategorie: Aufgelesen, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Auf einer Fahrt über Land konnte ich an Bäumen befestigt lesen: "Vorsicht Jagdbetrieb". Wovor bitte muss ich mich in Acht nehmen? Vor schießenden Bauern, vor fliehendem Wild, vor verirrten Kugeln? Und wie soll ich das im Auto sitzend händeln? Auf dem Rückweg: Die gleichen Schilder. Ein Schild hing an einem Baum, mit einem Kreuz und Blumen an einen Wurzeln: Stefan  - ein Jagdunfall? Wohl eher nicht. Auf jeden Fall ein Akt ziemlicher Unsensibilität. weiterlesen...


Montag, 2. November 2009 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (1)

"Wenn das Spiel vorbei ist, landen der König und der Bauer in derselben Schachtel." (Sprichwort aus Italien) weiterlesen...


Montag, 2. November 2009 | Kategorie: Rezensionen | Kommentare (0)

"Es ist komisch ... wir sind doch hier, um unser Vaterland zu verteidigen. Aber die Franzosen sich doch auch da, um ihr Vaterland zu verteidigen. Wer hat nun recht?" Diese Frage stellen sich Betroffene sicherlich auch heute noch, ebenso die Frage, wie Kriege entstehen, auf die die einfachen Soldaten (im Roman) keine überzeugende Antwort finden. Da ist die Frage, wer davon profitiert schon eher zu beantworten. Einfache Worte und Sätze beschreiben das im Grunde  unvorstellbare Grauen des Ersten Weltkrieges aus der Ich-Perspektive eines Frontsoldaten, der versucht, wo immer es möglich ist, menschlich zu handeln, selbst den Feind als Mensch zu sehen - ...weiterlesen...


Sonntag, 1. November 2009 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (0)

"Früher dachte ich immer, ich wäre meinem Leben hilflos ausgeliefert, sozusagen ein Opfer der Umstände, die ich nicht ändern kann. Dabei hätte ich damals alles tun können, denn ich hatte super Karten. Ich wusste aber nie, was ich wirklich wollte, erkannte viele Chancen nicht als solche und vertat sie achtlos. Trotz aller Sinnlosigkeit frage ich mich heute manchmal, warum ich das erst jetzt erkannt habe.  ... Wahrscheinlich ist es leichter, mutiger zu sein und mehr Risiken einzugehen, wenn  man nicht mehr viel zu verlieren hat, denn seit ich ohne Zukunft, ohne Beruf und Partner dastehe, bin ich mutiger denn je ...weiterlesen...