Mittwoch, 30. Dezember 2009

"Wer kraft seines Wesens herrscht, gleicht dem Nordstern. Der verweilt an seinem Ort, und alle Sterne umkreisen ihn." (Konfuzius) weiterlesen...


Sonntag, 27. Dezember 2009

Tabor Süden arbeitet noch immer auf der Vermisstenstelle. Doch der Fall einer unbekannten, männlichen Leiche führt ihn bis nach Italien auf die Spur einer Frau, die seit etwas zehn Jahren als vermisst gilt und kurz davor steht, als verschollen "zu den Akten gelegt" zu werden. Tabor findet trotz anfänglich hartnäckigen Schweigens von Zeugen einen Zusammenhang der beiden Fälle heraus. Seiner Sturheit ist es zu verdanken, dass sie - zumindest in polizeilicher Hinsicht - als gelöst gelten können. Süden, der sich als "Untermieter seiner selbst" bezeichnet, bemüht sich während seiner Ermittlungen  "um gesellschaftlich konforme Wut", die in ihm nicht aufkommen will. Auf ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. Dezember 2009

"Für ein gutes Tischgespräch kommt es nicht so sehr darauf an, was sich auf dem Tisch, sondern was sich auf den Stühlen befindet." (Walter Matthau) In diesem Sinne wünsche ich allen anregende, angeregte, friedvolle Tischgespräche zu den Feiertagen. Lasst es be-sinn-lich angehen - mit wem auch immer ihr zu Tische sitzt! weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009

Sylvain lebt mit seiner Schildkröte Gaby bei seiner Mutter. Das wäre nichts Erwähnenswertes, wenn Sylvian nicht bereits 36 Jahre alt wäre und seine Schildkröte um ihren Panzer beneidete: "Es erschien ihm praktisch, in seinem eigenen sicheren Bunker zu wohnen." Alle seine Versuche, sich sebstständig zu machen, scheitern am Widerstand der Mutter, die nichts unversucht lässt, ihn an sich zu binden. Freundinnen ekelt sie regelmäßig aus dem Haus, so dass Sylvain - aus ihrer Sicht - erneut keinen Grund hat auszuziehen. Wegen eines Sturzes der Mutter und des damit verbundenen Aufenthaltes im Krankenhaus sagt Sylvain seine  Reise nach Rumänien ab. Die ...weiterlesen...


Mittwoch, 23. Dezember 2009

Schlaglöcher in den Straßen  - meist kein schöner Anblick. Wenn sich aber, von der Sonne beschienen, mindestens fünf Spatzen  in einem mit Schneewasser gefüllten Schlagloch badend tummeln - dann zaubern sie ein Lächeln aufs Gesicht - direkter Weg zum Glück. weiterlesen...


Dienstag, 22. Dezember 2009

Wie man in jedem Augenblick seines Lebens wach und aufmerksam sein kann, auch bei scheinbal banalen Alltagsverrichtungen, darüber kann man etwas in dem Büchlein "Das Wunder der Achtsamkeit" lesen und lernen. Der Leser erfährt nicht nur theoretisch etwas über die Achtsamkeit als Grundlage von Meditation und Alltagsbewältigung, er hat  auch die Möglickeit aus zweiunddreißig grundlegenden Achtsamkeitsübungen die für sich passende herauszusuchen. Einfach, aber schwierig zugleich. Denn beginnt man erst einmal, Handlungen achtsam durchzuführen, so merkt man sehr schnell, wie oft man mit den Gedanken woanders ist, nämlich nicht bei der Sache. Vielleicht kann man in die Hektik der Adventszeit mit Achtsamkeit ...weiterlesen...


Sonntag, 20. Dezember 2009

"Gedichte sind Sonntage der Gedanken." (Friedrich Schlegel) weiterlesen...


Sonntag, 20. Dezember 2009

Tabor Süden ermittelt wieder. Gesucht wird Johann Farak, 41 Jahre alt, Sohn eines Ägypters, der offensichtlich aber nur von seiner Schwester vermisst wird. Alle im Zusammenhang mit dieser Vermissung Befragten wundern sich, dass überhaupt jemand Johann vermisst, den alle nur als Trinker, unbegabten Maler und endlosen Schwätzer bezeichnen, mit dem niemand mehr etwas zu tun haben will, der in zahllosen Kneipen Hausverbot hat. Die Angaben der Schwester stellen sich dann auch noch als falsch heraus, geben aber Einblick in den Abgrund ihrer Familie. Süden soll aufhören zu ermitteln, da es wichtigere Fälle gebe. Süden aber hat sich in den Fall ...weiterlesen...


Samstag, 19. Dezember 2009

An folgender Zeitungsnotiz bin ich vor ein paar Tagen hängen geblieben: Um seine Fehlzeiten in der Schule zu belegen, soll ein 18jähriger Schüler ein ärztliches Attest vorgelegt haben. Diagnose: "Herzrückmusstörung". Wurde leider nicht anerkannt. Nachforschungen sollen zudem ergeben haben, dass das verwendete Blankoformulare durch einen Einbruch in die Hände des Schülers gelangt ist. Wie heißt es so schön: Soviel Dummheit muss bestraft werden - hoffentlich so, dass der betreffende Schüler daraus etwas fürs Leben lernt. weiterlesen...


Samstag, 19. Dezember 2009

"Ich arbeite auf der Vermisstenstelle des Kripo und kann meinen eigenen Vater nicht finden." so Tabor Süden. Im ersten Krimi der "Süden"-Reihe erfährt der Leser (noch) nicht, ob das auch der Grund für seinen Job bei der Vermisstenstelle ist. Süden gefällt mir als Ermittlertyp. Er ist unkonventionell, nachdenklich, schweigt lieber als zu reden, kein typischer Beamter, manchmal ein wenig klischeehaft gezeichnet, ermittelt nicht immer nach Vorschrift, sehr oft intuitiv, scheinbar ohne objektive Gründe, ab und zu auch gegen die ausdrücklichen Anweisungen seines Chefs. Im ersten Krimi dieser Reihe geht er der Vermisstenanzeige nach, die die Frau eines Schusters gestellt hat, der ...weiterlesen...