Dankbarkeit

„Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann, und man soll das auch gar nicht versuchen – man muß es einfach aushalten und durchhalten.
Das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich auch ein großer Trost, denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden.
Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in Freude.“

(Dietrich Bonhoeffer, Dezember 1943)

Datum: 25. Mai 2010
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4 Kommentare

  1. Quer | Mittwoch, 26. Mai 2010 6:37
    1

    Das, so hoffe ich, trifft auch auf dich zu, Mona Lisa.

    Liebe Grüsse zu dir,
    Brigitte

  2. mona lisa | Mittwoch, 26. Mai 2010 7:06
    2

    Ja, die Dankbarkeit steht zunehmend stärker im Vordergrund, wenngleich der Schmerz immer noch wieder sein Recht fordert.

  3. rosadora | Mittwoch, 26. Mai 2010 7:42
    3

    SICH KLAR ZU MACHEN, DASS EIN MENSCH JA NICHT WIRKLICH GEHEN KANN UND DASS DIE ERINNERUNGEN AUCH IN DER GEGENWÄRTIGKEIT DAS SIND, AN DIE FRAU SICH HÄLT, IST NICHT GANZ EINFACH.
    DANKBARKEIT FÜR DAS, WAS FRAU HAT ODER HATTE, DAS WILL GELERNT SEIN. ICH ÜBE UND ÜBE…

    SCHÖNE GRÜSSE
    ROSADORA

  4. Wildgans | Mittwoch, 26. Mai 2010 7:51
    4

    gute einsichten
    wirksam gegen aufkommende verzweiflung
    die nicht wirklich hilfreich wäre…

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