Mittwoch, 30. Juni 2010 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Was mich bewegt man muss den Dingen die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen, die tief von Innen kommt, und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist Austragen - und dann Gebären ... Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge, so sorglos still und weit ... Man muss Geduld haben, Gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man ...weiterlesen...


Dienstag, 29. Juni 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Denk-Würdiges | Kommentare (2)

Dieses Buch erzählt auf der einen Seite die tragisch endende Liebesgeschichte zwischen Ken Wilber und seiner Frau Treya, bei der kurz nach der Hochzeit ein bösartiges Karzinom entdeckt wird. Gleichzeitig ist es eine Einführung in die immerwährende Philosophie der großen Weisheitstraditionen, wobei schon diese Trennung falsch ist, denn Treyas Leben mit dem Krebs ist verbunden mit den Herausforderungen der beiden hinsichtlich ihrer spirituellen Entwicklung. Das Buch enthält verständlich formuliere "Gedanken über die großen Weisheitstraditionen, über Meditation, über die Beziehung zwischen Psychotherapie und Spiritualität, über Gesundheit und Heilung", so Ken Wilber in seinem Vorwort. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden geschildert teilweise ...weiterlesen...


Montag, 28. Juni 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Gedichte | Kommentare (2)

Mehrere Gedichtbände von Rose Ausländer habe ich bereits im Regal stehen. Nun habe ich noch die kleine, gebundene Ausgabe des Fischer-Verlages gekauft, einfach weil das Büchlein so klein und daher gut mitzunehmen ist. Denn die Gedichte von Rose Ausländer in ihrer Kürze, Tiefe, Wortgewaltigkeit, Tiefgründigkeit, Klarheit und Geheimnishaftigkeit (-kennt einer ein besseres Wort? Der Duden hilft mir hier auch nicht weiter-) mag ich in fast allen Lebenslagen. Und immer wieder schrieb sie über Worte, Sprache  und ihre Wirkungen: Sprich Sprich lieber Freund ich weiß du kannst zaubern Mach aus der Welt ein Wort Dein Wort ist eine Welt Rose Ausländer, Gedichte, hrsg. v. Helmut Braun, Frankfurt/M 6. Aufl. 2010, 381 S. , ISBN ...weiterlesen...


Sonntag, 27. Juni 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (1)

Ein Spiel ganz nach meinem Geschmack: schnell, dynamisch, spannend, fair und vor allem siegreich - auch wenn das Ergebnis für die Engländer ein 4:2 hätte sein müssen. weiterlesen...


Freitag, 25. Juni 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Worte, Zitate | Kommentare (3)

"Was Sprache in der heutigen Zeit beschönigt, kann die Wirklichkeit kaum noch vollbringen." (Holm Rumpel) weiterlesen...


Donnerstag, 24. Juni 2010 | Kategorie: Aufgeschnappt, Merk-Würdiges | Kommentare (1)

Pass auf, komm her, gib Hand - meist begleitet von irgendwelchen Drohgebärden. Immer wieder gehörte "Sätze" in der Fußgängerzone - Wie sollen Kinder da selbstständig vollständige Sätze formulieren können? Wie  Eigen-Verantwortung übernehmen? weiterlesen...


Donnerstag, 24. Juni 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen | Kommentare (1)

Hier, diesen Krimi musst du lesen! sagte mein Sohn mir bei meinem Besuch in Berlin. Ich nahm "Grabesgrün" mit und glaubte, ihn am Wochenende danach zurückgeben zu können, da gute Krimis von mir innerhalb kürzester Zeit verschlungen werden. Mit diesem Krimi hatte ich von Anfang an Schwierigkeiten. Ihn "häppchenweise" zu lesen, war bei der Länge der Kapitel schwierig. Besonders spannend war der Beginn des Romans auch nicht. Dann habe ich mich entschlossen, mir Zeit zu nehmen und mich einzulesen. Ist mir auch gelungen. Ich hab' ihn zu Ende gelesen und er hat mir gefallen. Adam Robert Ryan und Cassie Maddox sind ein eingespieltes Ermittlerduo, ...weiterlesen...


Donnerstag, 24. Juni 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Das Einzige - was es über das Leben zu lernen gibt, ist in drei Worte zu fassen: 'Es geht weiter!' " (Friedrich Schiller) Ja, auch wenn es erst nicht so aussieht. weiterlesen...


Sonntag, 20. Juni 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges | Kommentare (3)

"Man darf keiner Institution, auch keiner Kirche, die Macht geben, etwas Wesentliches im eigenen Leben bestimmen zu wollen." (Zitat von Eugen Drewermann in: Ein Priester ohne Kirche- Eugen Drewermann wird 70, in der Sendereihe Lebenszeichen des WDR 3) Dieser Mann hat mir immer schon aus der Seele gesprochen mit seiner Kritik u.a. an den Machtverhältnissen in der katholischen Kirche und ihren Auswirkungen auf die Menschen, nicht erst seit Bekanntwerden der zahlreichen Missbrauchsfälle durch katholische Priester. Möge er noch lange seine Stimme erheben können. weiterlesen...


Sonntag, 20. Juni 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (0)

"So ist das Leben und so muß man es nehmen: tapfer, unverzagt und lächelnd - trotz alledem." (Rosa Luxemburg) weiterlesen...