Donnerstag, 30. September 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Zitate | Kommentare (2)

"Einstein war umgezogen und gab einem Freund seine neue Telefonnummer:24361. Dieser hatte nichts zum Schreiben und klagte, er könne sich Telefonnummern schlecht merken. 'Aber diese ist einfach zu behalten', widersprach Einstein: 'Zwei Dutzend und neunzehn hoch zwei.' " (aus: Hrsg. Peter Köhler, Geh mir aus der Sonne! Anekdoten über Philosophen und andere Denker, S. 169) weiterlesen...


Mittwoch, 29. September 2010 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Herbstbeginn Der Herbst streut weiße Nebel aus, Es kann nicht immer Sommer sein! Der Abend lockt mit Lampenschein Mich aus der Kühle früh ins Haus. Bald stehen Baum und Garten leer, Dann glüht nur noch der wilde Wein Ums Haus, und bald verglüht auch der, Es kann nicht immer Sommer sein. Was mich zur Jugendzeit erfreut, es hat den alten frohen Schein Nicht mehr und freut mich nimmer heut - Es kann nicht immer Sommer sein. O Liebe, wundersame Glut, Die durch der Jahre Lust und Mühn Mir immer hat gebrannt im Blut - O Liebe, kannst auch du verglühn? (Hermann Hesse) weiterlesen...


Dienstag, 28. September 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Der Untertitel macht klar, um was es geht: Tagebuch einer Krebserkrankung. Christoph Schlingensief bezeichnet es als "Dokument einer Erkrankung". Unmittelbar nach der Krebsdiagnose hat er begonnen, seine Gedanken, Gefühle, inneren Monologe mit seinem verstorbenen Vater, himmlischen Wesen, und Gespräche mit Freunden und seiner Freundin Aino, aufzuzeichnen. Herausgekommen ist ein spannendes Portrait Schlingensiefs, den man mit seinen (Sinn-)Fragen erleben kann, die ihm die Krankheit aufzwingt: Wird es weitergehen und wenn ja wie? Was habe ich bisher geleistet? Der seine Wut, seine Verzweiflung, seine Hoffnungen, Momente der Achtsamkeit und Liebe für sein Leben, für das Leben überhaupt erkennbar macht, der die "Umbaumaßnahmen" seines Körpers plastisch darstellt ...weiterlesen...


Donnerstag, 23. September 2010 | Kategorie: Allgemein | Kommentare (5)

Gestern vor 26 Jahren war es ähnlich schön, sonnig und doch schon herbstlich. Der Rasen musste geschnitten werden. Hochschwanger habe ich die Sonne in vollen Zügen genossen, dennoch unglaublich müde. Und in der Nacht vom 22. auf den 23. September ging es dann los. Nach einem Blasensprung bin ich ins Krankenhaus gefahren, relativ schnell und unproblematisch habe ich den zweiten Sohn zur Welt gebracht. Und das war auch gut so, denn in der Nacht kam ein Kind nach dem anderen zur Welt. Kurz nach der Geburt wurde ich mit Baby in den Armen aus dem Kreisssaal geschoben. Sie hatten nicht einmal genügend Babybetten. Doch das machte mir ...weiterlesen...


Dienstag, 21. September 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert." (Arthur Schopenhauer, gestorben am 21.09. 1860) weiterlesen...


Montag, 20. September 2010 | Kategorie: Merk-Würdiges, Worte, Zitate | Kommentare (4)

Gustav Mahler in einem Brief an seine Braut Alma: "Du hast von nun an nur einen Beruf: mich glücklich zu machen! ... Du musst dich mir bedingungslos zu eigen geben, - die Gestaltung deines zukünftigen Lebens in allen Einzelheiten innerlich von meinen Bedürfnissen von mir abhängig zu machen, und nichts dafür wünschen, als meine LIEBE! Alma, was das ist, kann ich dir nicht sagen, zu viel schon habe ich von ihr gesprochen!" Welche Frau kann sich einen solchen Beruf heute noch leisten? Nur davon träumen kann frau noch! weiterlesen...


Sonntag, 19. September 2010 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele." (Ch.de Montesquieu) weiterlesen...


Samstag, 18. September 2010 | Kategorie: Rezensionen, Rezensionen (diverse) | Kommentare (0)

Die Ausstellung "Sternstunden" im Gasometer Oberhausen ist eine wirklich sehenswerte, in jeder Hinsicht beeindruckende Ausstellung: das gigantische Industriegebäude, von dessen Dach man einen guten Überblick über die (Industrie-)Landschaft hat, die Fahrt mit dem gläsernen Aufzug lässt einen die Ausstellung aus einem anderen Blickwinkel und den in der Mitte des Gasometers frei schwebenden Mond beinahe aus einer Raumfahrerperspektive erleben, die Ausstellung übersichtlich angeordnet, die Erklärungen verständlich formuliert, die Schönheit der Bilder vom Weltall atemberaubend, nicht beschreibbar. In der zweiten Etage findet der Besucher Exponate der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Weltall, aber auch die Einsicht, wie sich die Menschheit von Beginn an mit den Gestirnen auch künstlerisch auseinandergesetzt hat. Überwältigend auch: dem Weltall zuhören zu können, ...weiterlesen...


Samstag, 18. September 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen." (Theodor W. Adorno) weiterlesen...


Sonntag, 12. September 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (5)

Diese Erzählung ist alles andere als eine Idylle. Alles, was passiert ist anders, außer-gewöhnlich für die Beteiligten, weil sie das, was sie tun, sonst nie tun. Aber was sie tun, ist eigentlich nicht außer-gewöhnlich. Ein Lektor besucht seinen Autor, um mit ihm ein neues Buch durchzusprechen. Wegen der Witterungsverhältnisse und weil er Monika, die Frau des Autors so sympathisch findet, übernachtet er im Hause des Autors, macht allein lange Spaziergänge, auf dem er einen Hund trifft, der ihm sogleich folgt. Diese Begegnung erzählt er gleich dreimal! Ich habe mich gefragt: erlebt er sonst nichts? Auf einem gemeinsamen Spaziergang, entgegen allen Gewohnheiten des Lektors, begegnen sie dem Hund, er ...weiterlesen...