Samstag, 30. Oktober 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (2)

"Erfahrung ist verstandene Wahrnehmung." (Immanuel Kant) weiterlesen...


Dienstag, 26. Oktober 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Wenn ein Mensch in den Spiegel sieht, glättet er jedes Mal sein Gesicht und sucht ihm den freundlichsten Ausdruck zu geben. Möchte er sich doch erinnern, dass alle Menschen, denen er auf der Straße begegnet in Bezug auf ihn Spiegel sind." (Chr.-Fr. Hebbel) weiterlesen...


Dienstag, 26. Oktober 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Nach einem Anruf der Notärztin, Karin möge bitte ins Krankenhaus kommen, man habe dort eine gute Neurologie, ist nichts mehr wie es vorher war. Steffen, Karins Mann, hat mit Mitte vierzig einen Schlaganfall erlitten. " Ihr Mann ist jetzt Aphasiker." Was das bedeutet, für ihn, für sie, für ihre Ehe, ihren Freundes- und Bekanntenkreis, ihren gemeinsamen Alltag, das ist Karin in dem Moment nicht bewusst. Das ganze Ausmaß der Veränderungen erfährt der Leser im Rückblick, als sich Karin 20 Jahre nach dem Schlaganfall eine Auszeit gönnt und für drei Wochen ans Meer fährt, um zur Ruhe zu kommen. Hier im Kontakt mit anderen wird ihr ...weiterlesen...


Sonntag, 24. Oktober 2010 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (3)

"Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zu-sammenseins." (Hans Kudszus) weiterlesen...


Mittwoch, 20. Oktober 2010 | Kategorie: Alltägliches, Merk-Würdiges | Kommentare (0)

Mehrfach habe ich mich schon über die Deutsche Post und ihr Verhalten geärgert: Ich habe selbstklebende Briefmarken, die aber sehr oft abfallen. Zweimal habe ich Briefe zurück bekommen, die nicht (mehr) frankiert waren. Beim ersten Mal habe ich noch gedacht, ich hätte die Marke vergessen. Beim zweiten Mal war ich mir ganz sicher, dass sie ab-gefallen ist. Ich bekam die Briefe mit einem Aufkle-ber zurück verbunden mit der Bitte, sie entsprechend zu frankieren. Da fand ich noch ok., wenn auch ärgerlich, da die Briefe stets ein paar Tage brauchten, bis sie zurückkamen. Auf Nachfrage am Schalter, sagte man mir, das habe man noch nie (!!!) gehört, dass selbstklebende Briefmarken abfallen. Dann habe ich die (gültigen!) ...weiterlesen...


Montag, 18. Oktober 2010 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (1)

Samstag Abend dröhnt ein Hubschrauber in unmittelbarer Nähe am nächtlichen Himmel, es blinkt rot, grün weiß, vor allem aber ist es laut. Ob sie die noch stehenden Maisfelder absuchen? Die Zeitung brachte Licht ins Dunkel: eine ältere Dame hatte an den Mollbeckteichen ihren Rollator beim Einsteigen ins Auto ihrer Tochter vergessen.  Über die Fabrikationsnummer hat man sie ausfindig machen können. Sie saß zu Hause. Ob sie ihren Rollator bereits vermisst hat, erfährt der Leser nicht. weiterlesen...


Freitag, 15. Oktober 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (5)

"Jenseits von richtig und falsch, gibt es einen Ort - da treffen wir uns." (Rumi) weiterlesen...


Donnerstag, 14. Oktober 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (1)

Eguchi, ein Mann auf der Schwelle der Senilität, bekommt von seinem Freund den Hinweis auf ein kleines Hotel, das Männern besondere Dienste anbietet: Sie können die Nacht neben einer tief schlafenden, nicht aufzuweckenden sehr jungen Frau verbringen. Eguchi, der immer wieder betont, dass er noch nicht zu den Greisen gehört, die schon keine Männer mehr sind, nimmt diesen Ser-vice insgesamt vier Mal Anspruch. Die schlafende Schöne ist jedes Mal ein anderes Mädchen mit einem anderen Duft, anderem Aussehen, anderer Ausstrahlung, das jedes Mal ausführlich und sehr detailliert beschrieben wird. Jede ruft auch andere Begierden und Erinnerungen an Frauen wach, die für Eguchi von Bedeutung waren: an seine Mutter, seine Braut, ...weiterlesen...


Donnerstag, 14. Oktober 2010 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Sie meinen, auch ein Toter habe einen guten Ruf zu verlieren? Das ist eher sagen wir: eine Frage des äußeren Scheins. Und natürlich um der Hinterbliebenen willen. Im Grunde ziemlich unerheblich..." (aus: Yasunari Kawabata, Die schlafenden Schönen, S. 102) weiterlesen...


Mittwoch, 13. Oktober 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (4)

Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. deshalb lohnt es sich nicht irgendetwas zu tun. das habe ich gerade herausgefunden. Mit diesen Worten verlässt Pierre Anthon die Schule - für immer. Reaktion der Lehrer: Sie räumen rasch hinter ihm her, "sowohl im Klassenzimmer als auch in unseren Köpfen". Doch diese Provokation, verbunden mit der Wahl eines Pflaumenbaumes, auf dem Pierre nun sitzt und täglich seine Mitschüler mit Pflaumen und weiteren nihilistischen Bemerkungen bis ins Markt trifft, hat weitreichende Konsequenzen. Die Klasse will Pierre beweisen, dass er Unrecht hat. Sie sammelt zunächst Gegenstände wie Fotos, Angeln, Boxhandschuhe, Sandalen, an denen die MitschülerInnen besonders hängen, und stapeln sie zu ...weiterlesen...