Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Kategorie: Aufgeschnappt | Kommentare (0)

Skandal rufen die einen - (klammheimlich oder auch nicht) feixen die anderen. Die einen, das sind die Schalker, die anderen die Borussen. Und worum geht's? Um eine BVB Fahne auf dem Schalker Stadion Dach, das durch Schneemassen eingerissen und nun freigeschaufelt werden soll. Die Reaktionen sind wahrscheinlich für viele nicht nachvollziehbar, aber hier ist eben manches ein wenig anders. Und wenn "Schalke eine Religion" ist, dann ist eine BVB Fahne auf dem Schalker Arena Dach Gotteslästerung. weiterlesen...


Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Kategorie: Aufgelesen | Kommentare (4)

Muss man jemanden kennen, um ihn zu lieben oder ist Kenntnis die Folge von Liebe ? Der andere als Geheimnis, als unerforschlicher Schatz, der entdeckt werden möchte - oder auch nicht? Der Heimkehrer in Bölls "Der Engels schwieg" hat folgende Ansicht: "Ich liebe sie, dachte er, ich kenne sie, und vieles an ihr werde ich noch kennen lernen, aber soviel es auch je sein mag, es wird immer wenig sein, fast nichts." (aus: Heinrich Böll, Der Engel schwieg, Frankfurt/M, 5. Aufl. 1993, S. 158) weiterlesen...


Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

WINTERMORGEN Der Wasserfall ist eingefroren, die Dohlen hocken hart am Teich. Mein schönes Lieb hat rote Ohren und sinnt auf einen Schelmenstreich. Die Sonne küßt uns. Traumverloren schwimmt im Geäst ein Klang in Moll; und wir gehn fürder, alle Poren vom Kraftaroma des Morgens voll. (Rainer Maria Rilke) weiterlesen...


Mittwoch, 29. Dezember 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

Bei meinen Streifzügen an meinen Bücherregalen entlang fiel mir dies Büchlein ins Auge. Vielleicht finde ich noch etwas, was sich als Ergänzung zu meinem Parisaufenthalt in diesem Jahr eignet und auf dem Frankreichblog meines Sohnes Eingang finden kann. Aber nein: "In Langnau im Emmental gab es ein Warenhaus. Das hieß Zur Stadt Paris. Ob das eine Geschichte ist?" wird der Leser eingangs gefragt. Eine Antwort wir nicht geliefert. Auf jeden Fall ist es der Titel dieser bezaubernden Geschichtensammlung, in der es von ungewohnten Menschen nur so wimmelt, in ihren Besonderheiten und Eigenarten liebenswert beschrieben, wie meist in den (Kinder-)Geschichten Bichsels. Der Leser begegnet Eskimos, Zeitungsverkäufern, Witwen, jungen Frauen, alten Männern, Transvestiten, Selbstmördern ... . Meist sind ...weiterlesen...


Dienstag, 28. Dezember 2010 | Kategorie: Denk-Würdiges, Zitate | Kommentare (5)

"Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen." (Theodor Fontane) weiterlesen...


Dienstag, 28. Dezember 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (2)

"Der Engels schwieg" ist der erste Roman Heinrich Bölls, entstanden in der Zeit von 1949-1951, aber erst 40 Jahre später veröffentlicht, vermutlich weil die erzählte Liebesgeschichte inmitten der Trümmerlandschaft einer deutschen Großstadt spielt, geprägt von Hunger, Trostlosigkeit, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und der Suche nach der eigenen Identität, die nicht damit endet, endlich gültige Papiere in der Hand zu haben. Sie beginnt am 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation, mit der Rückkehr des Ich-Erzählers, der direkt am Tag nach seiner Gesellenprüfung eingezogen worden ist und den Krieg nur überlebt hat, weil ein anderer für ihn erschossen worden ist: "Ich sollte leben, ich wollte sogar leben - - und er wollte mir ...weiterlesen...


Mittwoch, 22. Dezember 2010 | Kategorie: Zitate | Kommentare (1)

"Schicksal ist nie eine Frage der Chance, sondern eine Frage der Wahl." (Isaac Newton) Ob das so zutreffend ist??? weiterlesen...


Dienstag, 21. Dezember 2010 | Kategorie: Frag-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Lache das Leben an, vielleicht lacht es wider." (Jean Paul) weiterlesen...


Dienstag, 21. Dezember 2010 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (0)

Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wundervoll beglückt. Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins weite Feld, hehres Glänzen, heil'ges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit! (Joseph von Eichendorff) An dieses Gedicht aus Kindertagen und an Caspar David Friedrich musste ich gestern denken, als ich mit meinem Hund der untergehenden Sonne entgegenging, eingehüllt in den Weichzeichner der Natur: Bodennebel genannt. Zu Hause angekommen waberte der Nebel dann höher ...weiterlesen...


Montag, 20. Dezember 2010 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Der Prolog - kursiv gedruckt - ist eigentlich der Epilog, doch das weiß man zu Beginn des Romans "Am Ende eines Sommers" natürlich nicht. Er enthält alle Elemente des Romans: die (Haupt-) Personen, der Wunsch nach Freiheit, nach Verständnis, die ohrenbetäubenden Erinnerungen und die Lösung des Konflikts, von dem man noch keine Ahnung hat. Erzählt werden zwei ineinander verwobene, zeitlich unterschiedliche, aber aufeinanderzulaufende Erzählstränge, jeweils aus der Ich-Perspektive von Mary und Jake, von Mutter und Sohn. In den sechzigern des 20igsten Jahrhunderts wächst Mary mit Rachel, ihrer Schwester, in einem gut bürgerlichen Elternhaus auf, in dem es üblich ist,  dass nur die Männer zur Ehe taugen, die von den Eltern ...weiterlesen...