Donnerstag, 30. Juni 2011 | Kategorie: Alltägliches, Aufgelesen, Rezensionen, Rezensionen (diverse) |
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Bei Anders anziehen gibt es einen Eintrag über eine alte Dame, die rückblickend erkennt, wie notwendig und sinnvoll es ist, die eigenen Anteile an einer Geschichte zu sehen und Nachsicht zu üben.
Mit anderen, aber auch mit sich selbst.
Übrigens ein Blog, den zu besuchen, sich lohnt. Wunderbare Aufnahmen und einfühlsame Texte über die Abgebildeten.
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Donnerstag, 30. Juni 2011 | Kategorie: Aufgeschnappt, Zitate |
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"Ihr Europäer habt die Uhren erfunden,
wir Afrikaner die Zeit."
(erinnerter Satz aus einer Fernsehsendung, wer sie, in welcher Sendung gesagt hat, da hapert's)
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Mittwoch, 29. Juni 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate |
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"Emotionen sind kein Luxus,
sondern ein komplexes Hilfsmittel
im Daseinskampf."
(Antonio R. Damasio)
Muss es gleich "Kampf" sein?
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Dienstag, 28. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein, Zitate |
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Wer kennt nicht das Märchen "Die zertanzten Schuhe" von den Gebrüdern Grimm?
Heute sind Schuhe in der Regel so stabil, dass sie nicht in einer durchtanzten Nacht Löcher aufweisen können. Meine Füße dagegen nicht. Sie weisen zwar keine Löcher auf, sondern dicke Blasen.
Schön war's trotzdem! Dank an alle, die mit mir getanzt haben.
Der Muskelkater kam dann einen Tag später um die Ecke.
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Montag, 27. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Denk-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate |
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"Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar."
... Nun steckt aber in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, erblicken können und vielleicht uns bemühen sollten, zu erblicken.
Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind. Nicht um mich zu widerrufen, sondern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen: Es ist auch mir gewiß, daß wir in der Ordnung bleiben müssen, daß es den Austritt aus der Gesellschaft nicht gibt und wir uns ...
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Sonntag, 26. Juni 2011 | Kategorie: Aufgelesen, Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Merk-Würdiges, Worte, Zitate |
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"Du musst in deinem Leben Zeit zum Träumen finden."
Muss ich?
Weshalb, wozu?
Wer sagt mir das?
Schon wieder ein Müssen.
Da formuliere ich den Satz lieber um:
"Ich möchte in meinem Leben Zeit zum Träumen finden."
vielleicht sogar in:
"Ich will in meinem Leben Zeit zum Träumen finden."
Wortklauberei? Haarspalterei?
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Samstag, 25. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein |
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"Novalis vorm Grab. Die Zukunft in Scherben, die Vergangenheit mit Erde bedeckt.
Indessen die Gegenwart?
Wüst und einsam ist ihre Stelle. Wohin aus dem schmerzhaften Jetzt? Mit der Asche sich vermischen.
Und wie überstehen die kommende Stunde?
Kraftlos. Nur ein Gedanke des Elends.
Und all die anderen sinnlos kommenden Stunden?"
(aus: Marion Titze, Unbekannter Verlust, Berlin 1994 S. 51)
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Freitag, 24. Juni 2011 | Kategorie: Worte |
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Schubladen kennt jede(r). Sie können helfen, Ordnung zu machen. Wobei es in den meisten Haushalten mindestens eine Chaosschublade gibt mit allerlei Krimskrams.
Schubladendenken ist mehr oder weniger weit verbreitet.
Schubladisieren ist ein schweizerischer Ausdruck für: unbearbeitet weglegen.
Das Wort gefällt mir, ob ich's in meinen Wort-schatz integrieren kann? Oder wird das Wort schubladi-siert?
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Donnerstag, 23. Juni 2011 | Kategorie: Worte, Zitate |
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Aufdruck auf meinem letzten Kontoauszug:
"Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen. Informa-tionen hierzu erhalten Sie von Ihrem Berater."
Eindeutig zweideutig!
Oder?
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Donnerstag, 23. Juni 2011 | Kategorie: Allgemein, Alltägliches, Merk-Würdiges |
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Als vor kurzem ein Schloss an meiner Haustür aus-getauscht werden musste, bemerkte ich, dass dem Schreiner eine Fingerkuppe fehlte. Das erinnerte mich an meinen Opa und an einen meiner Onkel, die beide Schreiner waren. Ihnen fehlte das obere Daumen-gliedstück ( wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht).
Da fiel mir ein, dass ich als Kind gedacht habe: Schreiner erkennt man an dem fehlenden Fingerglied!
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