Donnerstag, 29. September 2011 | Kategorie: Aufgeschnappt, Frag-Würdiges, Zitate | Kommentare (0)

"Fußball ist nicht immer logisch erklärbar." Gut, dass das mal jemand gesagt hat. weiterlesen...


Dienstag, 27. September 2011 | Kategorie: Alltägliches | Kommentare (7)

"Auf der Matte kannst du kein Yoga machen! Nimm dir eine von den Gummimatten." Das war die Begrüßung im neunen VHS-Yogakurs. "Und wieso nicht? Auf der mache ich schon immer meine Yogaübungen." "Die ist zu rutschig, auf der hast du keinen Halt." "Welche Übungen macht ihr denn hier, dass die Matte zu rutschig ist? Dann zeig mir doch mal eine, bei der "Rutschgefahr" besteht!" Die Übung "Der Hund" wurde mir daraufhin gezeigt. "Kenne ich, habe ich schon x-mal auf dieser Matte gemacht."  - Also blieb ich auf meiner Matte und werde auch auf ihr bleiben. So einen Einstieg habe ich bisher noch nicht erlebt - und ich habe schon ...weiterlesen...


Montag, 26. September 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges | Kommentare (2)

GemEinsamkeit = Einsamkeit mal zwei? weiterlesen...


Sonntag, 25. September 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (0)

Heutige Weltkunst Anders sein und anders scheinen; Anders reden, anders meinen; Alles loben, alles tragen, Allen heucheln, stets behagen, Allem Winde Segel geben, Bös' und Guten dienstbar leben; Alles Tun und alles Dichten Bloß auf eignen Nutzen richten: Wer sich dessen will befleißen, Kann politisch heuer heißen. (Friedrich v. Logau 1604-1655) weiterlesen...


Samstag, 24. September 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (0)

Chenia, russisch-jüdische Emigrantin in New York, bemerkt mir 45 Jahren, dass sie noch einmal schwanger ist. Sie will das Kind nicht, zumal sie schon zwei Kinder im Teenageralter hat. Sie unternimmt alles Mögliche, um eine Fehlgeburt herbeizuführen. Ohne Erfolg. Devorah kommt gesund zur Welt und entwickelt sich zu einem aufgeweckten Mädchen, das eine sehr enge Bezie-hung zur Mutter hat. Aus Devorahs Perspektive  wird das scheinbar normale und dennoch ungewöhnliche Leben Chenias und ihrer Familie erzählt. Obwohl Chenia kaum über schulische Bildung verfügt, ist sie aufgeweckt, wiss- und lernbegierig und geht mit Spitzfindigkeit und praktischer Intelligenz durchs Leben und sorgt dafür, dass Devorah bereits die Vorschule besuchen kann. Die gewählte Erzählperspektive, von einem Ich-Erzähler(in) ...weiterlesen...


Freitag, 23. September 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (4)

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein." (Albert Einstein) weiterlesen...


Donnerstag, 22. September 2011 | Kategorie: Buch-Rezensionen, Rezensionen | Kommentare (3)

"Abschied nehmen - das heißt reinen Tisch zu machen, bevor man für immer auseinander geht. Abschied ist die unwiderruflich letzte Chance zur Offenheit - im Angesicht des absehbaren Endes." Diese Offenheit ist Tilman Jens nicht mehr vergönnt angesichts der fortschreitenden Demenz seines Vaters, der über seinen tatsächlichen Zustand in Unkenntnis gelassen wird, weil seine Frau einen erneuten Rückfall Walter Jens in eine heftige Depression vermeiden will. Dennoch nimmt der Sohn Abschied auch von einem Bild des Vaters, das heftige Sprünge bekommt, als der Sohn bemerkt, wie sein Vater mit der eigenen NS-Vergangenheit umgeht, er der anderen gegenüber stets so gnadenlos aufklärerisch gehandelt und geurteilt hat. Das Buch ist auch eine Auseinandersetzung mit ...weiterlesen...


Dienstag, 20. September 2011 | Kategorie: Merk-Würdiges, Zitate | Kommentare (1)

"Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher." (Albert Einstein) weiterlesen...


Montag, 19. September 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (1)

Lesen war schon immer meine Leidenschaft, seit ich lesen kann, lese ich - fast alles - was mir vor die Augen kommt. Für ein gutes Buch habe ich und hatte ich immer Zeit. Woher ich die genommen habe? Ich weiß es im Nachhinein nicht. Die Erfahrungen, eine andere Welt zu betreten und als ein Veränderter zurückzukommen, beschreibt Rilke in seinem folgenden Gedicht: Der Leser Wer kennt ihn, diesen, welcher sein Gesicht wegsenkte aus dem Sein zu einem zweiten, das nur das schnelle Wenden voller Seiten manchmal gewaltsam unterbricht? Selbst seine Mutter wäre nicht gewiß, ob er es ist, der da mit seinem Schatten Getränktes liest. Und wir, die Stunden hatten, was wissen wir, wieviel ihm hinschwand, bis er mühsam ...weiterlesen...


Sonntag, 18. September 2011 | Kategorie: Gedichte | Kommentare (2)

Angeregt durch Quers und milongas heutigen Eintrag habe ich noch einmal bei Rilke geblättert und folgendes Gedicht gefunden: Der Lesende Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag, mit Regen rauschend, an den Fenstern lag. Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr: mein Buch war schwer. Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen, die dunkel werden von Nachdenklichkeit, und um mein Lesen staute sich die Zeit. - Auf einmal sind die Seiten überschienen, und statt der bangen Wortverworrenheit steht: Abend, Abend ... überall auf ihnen. Ich schau noch nicht hinaus, und doch zerreißen die langen Zeilen, und die Worte rollen von ihren Fäden fort, wohin sie wollen ... Da weiß ich es: über den übervollen glänzenden Gärten sind die ...weiterlesen...