eindeutig zweideutig?

Fahrkarten am Automaten der Bahn zu ziehen – für mich eine Herausforderung an Konzentration und Gelassenheit, vor allem wenn mit den Hufen scharrende Bahnreisende hinter einem stehen, die zu spät dran sind und ihren Zug nicht verpassen wollen. Auf Knopfdruck kam die Karte – ausgesprochen günstig, obwohl der Schalterbeamte mir gesagt hat, es gäbe keine mehr.

Zu Hause habe ich dann den “Haken” entdeckt: eine Busfahrt, viel länger als auf dem Hinweg, eine Stunde Wartezeit auf irgendeinem Provinzbahnhof. Nein.

Im Internet Ausschau gehalten nach weiteren Zugmöglichkeiten und Sparpreisen. Dieses Mal vorsichtshalber die genauen Verbindungen herausgesucht und mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht – hoffentlich außerhalb der Sturmzeiten und dem festen Vorsatz mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Hat geklappt!

Dann zum Schalter die nun überflüssige Karte zurückgeben. Hinweis auf der Karte: UMTAUSCH/ERSTATTUNG 15 EURO. Heißt jetzt was?

Kosten natürlich, nicht der Erstattungsbetrag! Wäre für mich in diesem Fall günstiger gewesen. Doch beim Pläuschen mit dem Schalterbeamten, der mitbekam, wohin die Karte ausgestellt war, habe ich dann noch eine wertvolle Info bekommen: Oben auf dem Bahsteig steht ebenfalls ein Kartenautomat – von den meisten unbeachtet, da kaum einer weiß, dass es ihn gibt. Nicht weitersagen!!

Den werde ich dann beim nächsten Mal ansteuern.

Datum: 10. Mai 2012
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2 Kommentare

  1. Quer | Sonntag, 13. Mai 2012 6:44
    1

    Man lernt ja immer wieder dazu! :-)

    Liebe Sonntagsgrüsse in einen möglichst entspannten, sonnigen Tag,
    Brigitte

  2. mona lisa | Montag, 14. Mai 2012 9:36
    2

    Quer, und das ist ja auch gut so! Dir eine gute Woche!

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