alle Jahre wieder

Nein, noch ist nicht Weihnachten, aber bald, einige Girlanden hängen schon in der Stadt und mahnen: Bald geht‘ s wieder los mit dem Gerenne, dem Suchen nach Geschenken, auf den Weihnachtsmärkten etc.

Doch ich rede von den jährlich eintreffenden Jahresrechnungen für Wasser. Fast freue ich mich schon auf die damit vebundenen Telefonate, weil regelmäßig die Abschläge erhöht werden, auch wenn Gutschriften das Ergebnis der Jahresrechnungen sind.

Vor Jahren dachten sich Mitarbeiter wohl noch eigene Begründungen aus, die einer Argumentation aber meist nicht standhielten:

Das machen wir zu Ihrem Schutz, damit Sie nicht soviel nachzahlen müssen!

Dieses Mal waren es die Comupte: Der Computer rechnet den zukünftigen Verbrauch hoch, daher die Abschläge.

Wie kann er etwas hochrechnen, wenn der Verbrauch geringer war?

Das macht der Computer, das geht automatisch, da haben wir keinen Einfluss!

Tja, die in der Hotline sicher nicht. Doch bitte: Wer programmiert denn den Computer mit welcher Zielsetzung?

Aber man kann’s ja mal versuchen. Wieviele machen sich wohl die Mühe anzurufen?

 

 

Datum: 17. Oktober 2012
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4 Kommentare

  1. manacur | Mittwoch, 17. Oktober 2012 15:28
    1

    Kleinvieh macht auch Mist – und dabei handelt es sich effektiv nicht um ‚kleine Beträge‘ zumindest nicht für den, der monatelang diese
    ‚Winzigkeiten‘ zinsfrei von vielen im voraus kassiert, auch wenn er es nur kurzfristig anlegt. Die Rückzahlung wird ja später netto verrechnet. Es scheint sich zu lohnen, solche Computerfehler programmiert zu planen.

  2. mona lisa | Mittwoch, 17. Oktober 2012 21:27
    2

    Manacur, ich denke ebenfalls: Das hat System, denn: Kleinvieh macht auch Mist, und viel Kleinvieh macht noch viel mehr Mist. Das hat ntaürlich System.
    Ich habe auch stets ohne Murren eine Senkung der Abschläge erreicht, frei nach dem Motto, vieviel möchten Sie es denn reduziert haben?!

  3. manacur | Mittwoch, 17. Oktober 2012 21:36
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    Na bitte, so bleibt man in Kommunikation. Und vermutlich hat sich der Andere gefreut, sich mal mit einem vernünftigen Problem befassen zu dürfen, seine Macht anerkannt wird und er gnädig sein Wohlwollen beweisen durfte – wenn es nicht gerade der Zwillingsbruder des Kellners war *g*

  4. mona lisa | Mittwoch, 17. Oktober 2012 21:54
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    manacur, nein wenn schon eher die Zwillingsschwester!

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