Vom Hungern und Sattsein

Herr, laß mich hungern dann und wann,
Satt sein macht stumpf und träge,
Und schick mir Feinde, Mann um Mann,
Kampf hält die Kräfte rege.

Gib leichten Fuß zu Spiel und Tanz,
Flugkraft in goldne Ferne,
Und häng den Kranz, den vollen Kranz,
Mir höher in die Sterne.

(Gustav Falke)

Datum: 15. September 2013
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3 Kommentare

  1. Sonja | Montag, 16. September 2013 14:34
    1

    Mein Gummibärchentraum der vergangenen Nacht passt ja nun so gar nicht dazu! Mir gefällt ganz unbedingt die zweite Strophe!

  2. mona lisa | Montag, 16. September 2013 16:24
    2

    Dein Traumlebem ist ja außerordentlich facettenreich ;)
    Ja, Spiel und Tanz und Ferne, das gefällt dir.

  3. Sonja | Dienstag, 17. September 2013 10:13
    3

    Dir etwa nicht?

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