Heimatwörter

In Frank Goosens „Sommerfest“ ist von „Heimatwörtern“ die Rede. Das sind Wörter, in denen man sich zu Hause fühlt. Bewusst wird einem das meist erst, wenn man längere Zeit nicht in der Heimat gelebt hat, so wie mir, als ich in Hessen gelebt habe.

Heimatwörter des Ruhrgebiets waren/sind u.a.:
drinne, astrein, knorke, sich diebisch freuen, Muckefuck, Killefit, Blagen, Bude, Bömbskes, Klümpkes …
Die Heimat-Zeitform ist das Plusquamperfekt:
Da war ich drinne gewesen. Kannze vergessen.
(Goosen, Sommerfest, S.173)

Datum: 9. April 2014
Themengebiet: Aufgelesen, Worte Trackback: Trackback-URL
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