hören – zuhören – verstehen

„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: zuhören. Das ist nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen.“

Dabei haben wir nach Schulz v. Thun „vier Ohren“, um zuzuhören. Das müsste doch eigentlich reichen, um zu verstehen.

Wie kompliziert der Vorgang des Verstehens ist, macht die heutige Sendung Lebenszeichen „Gott gab dem Menschen vier Ohren, aber nur einen Mund“ deutlich.

Und dennoch scheint es auf der anderen Seite soo einfach zu sein, wie Michael Ende in seinem sehr erfolgreichen und in viele Sprachen übersetzten Roman „Momo“ verdeutlicht.

Momo hört zu und die Menschen, die zu ihr kommen, verstehen sich auf einmal selbst. Momo hört mit dem Herzen zu und genau dann scheint „Zuhören und Verstehen“ ein „Kinderspiel“ zu sein.

Datum: 11. Mai 2014
Themengebiet: Rezensionen, Rezensionen (diverse), Worte Trackback: Trackback-URL
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