Heraus-Forderung?!

Meine Hündin Luna ist mittlerweile zehn Jahre alt und seit kurzer Zeit inkontinent, ich hatte gehofft, es sei „nur“ eine Infektion, die sie sogar in ihr eigenes Körbchen pinkeln lässt, oder Protestpinkeln.

Nein, sie ist inkontinent. Jetzt bekommt sie Tabletten, verbunden mit der Hoffnung, dass sie wirken und das gewünschte Ergebnis haben.
Was mache ich sonst? Ja, es liegen inzwischen überall wasserundurchlässige Matten, ich wechsele die Unterlagen aus, gehe regelmäßig mit ihr raus, das macht mir nichts (aus) …

Doch:
Wie lange ist das für mich hinnehmbar?
Wer nimmt eine inkontinente Hündin bei sich auf, wenn ich mal länger weg sein möchte?

Fragen über Fragen!

Konfrontation mit
Krankheit
Alter
Hilfsbedürftigkeit
der Not-Wendigkeit, Geduld und Gelassenheit zu entwickeln
meiner Dankbarkeit über ihr Einfachdasein in für mich schweren Zeiten
ihrer Wärme
ihren Augen
ihrer zunehmenden Anhänglichkeit, die ich manchmal schon als Einengung empfinde

Und was ist mit meinen eigenen Grenzen? Was muss ich wie lange aushalten?

Ist Grübeln hilfreich?
Ich geh jetzt erst einmal mit ihr raus ;)

Datum: 17. August 2014
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2 Kommentare

  1. Melle | Sonntag, 17. August 2014 19:02
    1

    Ich hab leider kaum Ahnung, aber… gibt es keine „Windeln“? Ich kenne solche „Höschen“ für läufige Hündinnen, vom Hörensagen. Wäre das eine Alternative?

  2. mona lisa | Montag, 18. August 2014 6:20
    2

    Werde mich danach erkundigen! Danke!

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