Wie die Stille

Was ich suche,
wächst nicht auf den Bäumen.

Die Freunde
führen es nicht im Mund.

Der Hund bringt es nicht mit der Zeitung.

Als Software ist es nicht käuflich.

Und das alles
ist selbstverständlich –
wie die Stille
im Kopf einer Note.

(Rainer Malkowski, Die Gedichte, S. 576)

Datum: 23. Oktober 2014
Themengebiet: Gedichte Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

2 Kommentare

  1. Quer | Donnerstag, 23. Oktober 2014 9:57
    1

    Hoffentlich fand er, was er suchte!

    Und wir schauen uns auch um nach dem, wovon wir träumen.

    Lieben Gruss,
    Brigitte

  2. mona lisa | Freitag, 24. Oktober 2014 8:13
    2

    Na, das weiß ich nun nicht.
    Dir Stille als „Kopfnote“!

Kommentar abgeben