Das Leben ist unsicher

„Dass im Leben gar nichts sicher ist, dachte er, dass der Boden, auf dem man geht, immer rutschig ist, als schüttete jemand unentwegt Seifenwasser aus, dass man ausrutschen kann, fallen, und dann nicht mehr auf die Beine kommt. Und dass man alles verlieren kann, jederzeit, von jetzt auf nachher. Und dass man sich nicht ausruhen kann, sich nicht verlassen, auf nichts und niemanden. Dass man ständig auf der Hut sein muss. Dass jederzeit ein Unglück geschen kann, aber vor allem nachts und im Morgengrauen, wenn es still ist, und danach ist nichts mehr wie zuvor. Und das lässt sich dann nicht rückgängig machen, das ändert sich nie mehr.“

(aus: Petra Hofmann, Nie mehr Frühling, Picus Verlag Wien 2015, S. 204)

Ich wünsche allen, die – warum auch immer – den Boden unter den Füßen verloren haben, Menschen, die ihnen liebevoll zur Seite stehen.

Datum: 25. März 2015
Themengebiet: Allgemein, Alltägliches, Aufgelesen Trackback: Trackback-URL
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2 Kommentare

  1. Ingeborg. | Mittwoch, 25. März 2015 19:22
    1

    Ich schliesse mich an die wörte die geschrieben sind,mehr sind nicht zu verfügbar.

    Ein lieben gruss,
    Ingeborg.

  2. mona lisa | Mittwoch, 25. März 2015 22:33
    2

    Danke für deinen Beitrag, Ingeborg.
    Ich weiß es sehr zu schätzen!

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