Was ist so ein Ich eigentlich?

image

Was ist so ein Ich eigentlich, dachte ich, wenn dem alten Ich das junge so fremd ist, als gehörte es gar nicht zu ihm. Wo bleiben die ganzen Ichs überhaupt, die man in seinem Leben war und denen man das letzte immerhin verdankt?

(Aus: Monika Maron, Zwischenspiel)

Datum: 28. Juni 2015
Themengebiet: Aufgelesen, Fotos, Zitate Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0

7 Kommentare

  1. Quer | Sonntag, 28. Juni 2015 11:39
    1

    Schön geschildert von Monika Maron und fein illustriert von dir.
    Die Frage stelle ich mir auch manchmal…

    Liebe Grüsse in den Sonntag,
    Brigitte

  2. mona lisa | Sonntag, 28. Juni 2015 17:38
    2

    Könntest du sie dir für heute beantworten?
    Dein Beitrag heute hat mir gefallen, aber kommentieren ging heute
    nicht bei dir. Daher der Umweg hier.
    LbG!

  3. Quer | Sonntag, 28. Juni 2015 17:52
    3

    Nein, ich könnte sie nicht befriedigend beantworten. Wahrscheinlich häutet man sich fast unmerklich wie die Schlangen… ;-)

    Warum du bei mir nicht kommentieren kannst, ist mir ein Rätsel.
    Danke für diese Zeilen hier. Und liebe Grüsse bis nach meinen Blogferien in ca. einer Woche.
    Herzlich,
    Brigitte

  4. Sonja | Sonntag, 28. Juni 2015 19:05
    4

    In letzter Zeit, nein, eigentlich schon immer, mache ich mir genau solche Gedanken! Manchmal lau, leger, locker- doch angsichts der mir verbleibenden Zeit werden sie recht dringend!
    Monika Maron geht mit ihren Büchern nicht an mich, doch das Zitierte hier gefällt mir sehr!
    Gruß von Sonja

  5. mona lisa | Montag, 29. Juni 2015 5:04
    5

    @ Quer, dann hab‘ eine gute Zeit. Und komm mit neuem Ideenreichtum zurück!

  6. Karin | Montag, 29. Juni 2015 22:23
    6

    Das alte Ich (= das heutige Ich) ist oft von den früheren jungen Ichs abgespalten, bei fast allen Menschen. Aber sie stecken IN einem und fühlen,denken,agieren beständig mit.
    Und du hast Recht, dass man ihnen das heutige alte Ich verdankt. ;-)
    Und Ziel ist es, alles miteinander zu verbinden,sodass ein harmonisches „Ganzes“ entstehen kann und darf.
    Es ist faszinierend, finde ich.

  7. mona lisa | Dienstag, 30. Juni 2015 19:43
    7

    Und eine Lebensaufgabe ;)
    Und das ist gut so!

Kommentar abgeben