Nach Hause

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Das macht die Sommernacht so schwer:
Die Sehnsucht kommt und setzt sich her
und streichelt mir die Wange.
Man hat so wunderlichen Sinn;
man will wohin, weiß nicht wohin,
und steht und guckt sich bange.
Wonach?
Die Fackel in der Hand,
so weist die Sehnsucht weit ins Land,
wo tausend Wege münden.
Ach! einen möchte ich schon geh’n,
»Nach Hause!« müßte drüber steh’n. –
O Herz, nun geh‘ ihn finden!

(Ludwig Jakobowski)

Datum: 3. Oktober 2015
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2 Kommentare

  1. Quer | Samstag, 3. Oktober 2015 8:17
    1

    Ein schönes, romantisches Gedicht, das ich noch nicht kannte.
    Und das Bild ist ebenso zart und anrührend.

    Lieben Gruss,
    Brigitte

  2. mona lisa | Sonntag, 4. Oktober 2015 7:32
    2

    Gefällt mir, dass es hier ab und zu etwas gibt, was du noch nicht kennst. Liebe Grüße

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