Andreas Altmann, Triffst du Buddha, töte ihn!

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Das Lesen dieses Buches hat mich oft lächeln lassen, zuweilen auch laute Lachsalven ausgelöst. Eine köstliche, zum Teil herrlich selbstironische Beschreibung über seine Erfahrungen mit dem Buddhismus in Indien, speziell die während eines Meditationskurses in einem Vipassana Center.

„Ich will den finden, der ich bin, sonst nichts. Wie alle hier. Unter Zuhilfenahme einer rabiaten Meditationspraxis. Eingedenk der Masken, die wir uns umhängen, und die andere uns aufpappen, ist das ein hartes Brot. Aber nur so entsteht Reibung, eben Wärme, Hitze, eben Leben.“

Der Kurs findet in „Noble Silence“ statt, ohne Außenkontakte, mit Schweigegebot. 10 Tage lang. Konzentration auf den Atem ist angesagt. Zählen bis 10 und dann wieder von vorn.

Wer eine solche Meditation schon einmal mitgemacht hat, weiß, welcher Herausforderung man sich da aussetzt. Dass es alles andere als still ist, auch wenn niemand redet. Die Art, wie Altmann seine Erfahrungen schildert, sind herrlich und lesenswert.

Andreas Altmann, Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch, 7.Auflage Köln 2014, 255 S., ISBN 978-3-8321-6150-7

Datum: 27. Januar 2016
Themengebiet: Buch-Rezensionen, Fotos, Rezensionen Trackback: Trackback-URL
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Ein Kommentar

  1. Karin | Freitag, 29. Januar 2016 21:12
    1

    Das klingt genial!! *ich-muss-jetzt-schon-lachen*

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