Wie meine Träume nach dir schrein

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(© Emanuel Raue)

Wie meine Träume nach dir schrein.
Wir sind uns mühsam fremd geworden,
Jetzt will es mir die Seele morden
Dies arme, bange Einsamsein.

Kein Hoffen, das die Segel bauscht.
Nur diese weite, weiße Stille,
In die mein tatenloser Wille
In atemlosem Bangen lauscht.

(Rainer Maria Rilke)

Datum: 4. Mai 2016
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Ein Kommentar

  1. Quer | Donnerstag, 5. Mai 2016 19:04
    1

    Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sehr dieses Gedicht dein Inneres trifft!

    Herzlichen Gruss und beste Wünsche,
    Brigitte

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